
Seit vielen Jahren ist das Odenwaldörtchen Fränkisch-Crumbach an Pfingsten das Mekka der Hammerwerfer. So auch in diesem Jahr beim 21. Internationalen Sparkassen Hammerwurf-Meeting. Tatsächlich wurde bei den Männern mit 81,23 m durch Merlin Hummel eine neue deutsche Jahresbestleistung aufgestellt. Seit 23 Jahren hat kein deutscher Hammerwerfer mehr so weit geworfen. Im Frauenwettkampf wurde durch eine chinesische Werferin sogar ein neuer U20-Weltrekord aufgestellt.

Marie Sahler (li.) und Amelie Rumpf glänzten beim internationalen Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach mit neuen Bestleistungen.
Als jüngste Altersklasse war in Fränkisch-Crumbach die W14 ausgeschrieben. Hier waren Marie Sahler und Amelie Rumpf am Start und präsentierten sich in glänzender Form. Marie schleuderte das 3 kg-Gerät aus drei Drehungen auf eindrucksvolle 44,10 m und damit so weit wie noch nie. Gleichzeitig verbesserte sie damit den 11 Jahre alten Kreisrekord von Laura Siegel um mehr als einen halben Meter. Damit gelang ihr jetzt bereits fast die gleiche Weite wie im letzten Jahr, als sie noch den 2 kg-Hammer als Wettkampfgerät hatte. Marie steht mit ihrer Leistung aktuell auf Platz 3 in Deutschland.
Amelie startete als 13-Jährige eine Altersklasse höher und musste dementsprechend ebenfalls mit dem 3 kg-Hammer werfen statt wie ansonsten mit dem 2 kg-Gerät. Umso beeindruckender ist ihre Leistung einzuschätzen. Auch sie absolvierte ihre Würfe mit drei Drehungen und schleuderte den Hammer auf starke 36,31 m. Sie steht in der aktuellen deutschen Bestenliste der älteren Altersklasse auf Platz 11.
In der nächsten Woche starten die beiden Mädels bei den Hessischen Meisterschaften in Gelnhausen.

Marie Sahler wurde Dritte in der U16 und mit einem Sachpreis geehrt.

