Fünf LSG-Athleten gingen beim 6. Frankfurter Wintercup in der großen Leichtathletik-Halle in Frankfurt-Kalbach an den Start und erlebten einen gelungenen Formtest.
Sprinterin Lea Seyffert präsentierte sich nach einem sehr guten Start im 60 m-Vorlauf mit 8,08 s so schnell, dass sie sich im mit 34 Läuferinnen starken Teilnehmerfeld für das B-Finale qualifizierte. Hier zwickte es sie leider leicht in der Leiste, weshalb sie den Lauf nicht voll durchzog. Dennoch gelangen ihr erfreuliche 8,12 s.

Lea Seyffert (3. v. li.) präsentierte sich im 60 m-Sprint der Frauen toll in Form.
Auch Milla Nierfeld (U20) zeigte sich in toller Form. Sie sprintete im 60 m-Vorlauf in starken 8,07 s eine neue persönliche Bestzeit und qualifizierte sich für das A-Finale der besten Acht. Hier lief sie nach 8,16 s ins Ziel – Zeitgleich musste sie sich durch die Zeitplan Verzögerung im Sprint auch schon für den Weitsprungwettkampf vorbereiten. Mit beachtlichen 5,37 m war sie so weit wie noch nie in der Halle gesprungen und blieb nur knapp unter ihrer Bestweite aus der Freiluftsaison (5,46 m). Und das, obwohl ihre Landung noch nicht optimal war.

Milla Nierfeld (Mitte) sprintete über 60 m zu einer neuen Bestzeit.
Nach längerer Krankheit und wenig Hochsprungtraining ging Philipp Welcker (U20) im Hoch- und Weitsprung an den Start. Mit 1,75 m und dem 2. Platz im Hochsprung gelang ihm ein erfreulicher Wiedereinstieg. Im Weitsprung schaffte er solide 5,82 m und wurde Sechster. Hier hatte sich der Wettkampf durch das Teilnehmerfeld von 19 Personen sehr lange gezogen.
Zum ersten Mal für die LSG am Start war Sophie Köble. Im Kugelstoßen der U20 wuchtete sie die 4 kg-Kugel auf 8,70 m und wurde Fünfte. Dabei konnte sie noch nicht ganz das umsetzen, was ihr im Training schon gelungen ist. Lea Martin stieß 7,80 m weit und wurde Siebte.
Am nächsten Wochenende stehen in Frankfurt-Kalbach die Hessenmeisterschaften für die U16 und U20 auf dem Programm. Hier wird ein elfköpfiges LSG-Aufgebot an den Start gehen.
Nach ihrem tollen Erfolg Mitte Dezember beim Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup und direkt nach einem Winterkurzurlaub hatte Lu Nierfeld (W15) letzten Freitag einen weiteren Formtest für die Hallensaison. Sie ging beim Hallen-Feriensportfest in Wiesbaden im Weitsprung an den Start.
Ihre Kadertrainerin Antje Judt, die Lu an diesem Tag vor Ort betreute, hatte diesen Wettkampf für alle ihre Kaderathlet*innen als Formtest definiert.
Gleich der erste Versuch passte und Lu flog auf ausgezeichnete 5,17 m. Das lag nur 2 cm unter ihrer Bestleistung aus der Freiluftsaison und damit war ihr der Sieg nicht zu nehmen. Es folgten zwei weitere Sprünge über die begehrte 5 m- Marke.
Lu war sehr zufrieden mit diesem Wettkampf und hatte gleichzeitig großen Spaß – auch aufgrund der tollen äußeren Bedingungen in der neuen Leichtathletikhalle in Wiesbaden.

LSG-Sprungtalent Lu Nierfeld (li.) - hier mit ihrer Kaderkollegin Amelie Schulte vom TV Groß-Gerau - siegte beim Hallen-Feriensportfest in Wiesbaden mit ausgezeichneten 5,17 m im Weitsprung.
Am 3. Advent fand auf der traditionsreichen Fritz-Jacobi-Anlage in Leverkusen der 11. Deutsche Talent-Mehrsprung-Cup 2025 statt. Die bundesweit bedeutende Nachwuchsveranstaltung gilt als wichtiger Gradmesser auf der Suche nach den besten Mehrspringern Deutschlands und brachte auch in diesem Jahr zahlreiche Talente aus den Landesverbänden zusammen.

Für einen besonderen Erfolg sorgte Lu Nierfeld von der LSG Goldener Grund. In der Altersklasse W14 überzeugte die Athletin im Fünfsprung mit einer starken Serie und erreichte mit einer persönlichen Bestleistung von 16,47 m einen hervorragenden 3. Platz. Damit sicherte sie sich die Bronzemedaille in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld.

Mit dem Podestplatz in Leverkusen gelang ihr zugleich der Abschluss einer erfolgreichen Leichtathletiksaison, in der sie sich kontinuierlich gesteigert und auf nationaler Ebene etabliert hat. Der 3. Platz beim Deutschen Talent-Mehrsprung-Cup unterstreicht nicht nur ihr Potenzial, sondern auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der LSG Goldener Grund Selters.
Der Blick richtet sich nun bereits auf die kommende Saison – mit der Bronzemedaille von Leverkusen als zusätzlicher Motivation für neue sportliche Ziele.
Seit Jahren richten die Hammerwerfer der LAG Obere Murg an Silvester das Jahresabschlusswerfen in Langenbrand (Nordschwarzwald) aus. Amelie Rumpf (W13) war dieses Silvester zum ersten Mal dabei.
Nachdem sie dort im Mai beim „Hammerwerfen mit Musik“ schon 41 m erreichen konnte, gelangen ihr am 31.12.2025 bärenstarke 51,58 m. Sie kam damit bis auf einen halben Meter an ihre Saisonbestleistung 2025 heran. Insgesamt war dies der letzte Wettkampf für Amelie mit dem 2 kg-Hammer. Im jetzt neuen Jahr steht das 3 kg-Gerät auf dem Wettkampfplan für die mittlerweile 14-jährige Athletin. Sie gewann den Wettbewerb in Langenbrand und erzielte in ihrem 6. und allerletzten Versuch mit dem 2 kg-Gerät noch einmal hervorragende 50,03 m.

Amelie Rumpf (beim Gruppenbild hinten 4. v. re.) gelang mit 51,58 m beim traditionellen Silvesterwerfen in Langenbrand im Nordschwarzwald ein bärenstarker Saisonabschluss.
Auch der LSG-Lauf- und Walkingtreff ließ das vergangene Jahr an Silvester sportlich ausklingen. Man traf sich am Sportplatz Niederselters und fuhr zunächst mit dem Zug nach Bad Camberg. Von dort wurde dann der Rückweg angetreten. In 3 Gruppen waren die Teilnehmenden ca. eine Stunde unterwegs: spaziergehend, walkend und laufend.
„Es war recht kalt, aber trocken. Im Anschluss haben wir uns alle auf dem Sportplatz wieder getroffen und heißen Tee mit Plätzchen genossen. Ein wenig Glühwein gab es auch“, berichtete LSG-Lauf- und Walkingtreffleiterin Silke Lennartz. „Erste Planungen des Lauftreffs für 2026 wurden dabei gestartet: Wir wollen wieder mehr Wettkämpfe laufen. Los geht es im März mit dem Brechener Straßenlauf, im Mai zum Rennsteiglauf und vielleicht geht ja auch wieder ein Marathon.“
Wenn Du auch Lust auf Bewegung hast und Dich gerne mit Gleichgesinnten zum Laufen oder Walken treffen möchtest, bist Du dienstags um 9:00 Uhr bzw. samstags um 16:00 Uhr herzlich willkommen. Treffpunkt ist der Seiteneingang des Niederselterser Sportplatzes (Schwimmbadseite). Bei Fragen wende Dich gerne an LSG-Lauftreffleiterin Silke Lennartz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder Tel. 0160 2419987).

Erinnerungsfoto vom sportlichen Jahresausklang des LSG-Lauf- und Walkingtreffs an Silvester.
Wieder einmal waren auch an Silvester einige LSG-Athleten noch aktiv. Sie schlossen das Jahr beim 26. Münz Silvesterlauf in Montabaur sportlich ab. Über 2500 Menschen waren bei winterlichen Bedingungen und frostigen Temperaturen rund um das „Mons-Tabor-Bad“ über verschiedene Strecken am Start.
Jüngste LSG-Starterin war diesmal Lisa Schoppe. Die 8-Jährige nahm am Kinder- und Jugendlauf über 1500 m teil und erzielte einen tollen Erfolg. Unter allen 84 Mädchen im Alter von 6 bis 17 Jahren belegte sie Rang 17. Sie kam nach starken 8:34 min als Zweite der wU10 ins Ziel. Marta Litzinger ging im 5 km Crosslauf an den Start. Die 13-Jährige erzielte auf der anspruchsvollen Strecke mit 70 Höhenmetern und bei Schneefall erfreuliche 28:37 min und wurde im knapp 800-köpfigen Teilnehmerfeld starke 224. bzw. 6. in der wU14. Marta gefiel vor allem die Strecke durch den winterlich weißen Wald, auch wenn mancher Anstieg sehr anstrengend war. Sie war so begeistert, dass sie auch beim kommenden Silvesterlauf wieder an den Start gehen möchte.

Lisa Schoppe war beim Silvesterlauf in Montabaur das schnellste Mädchen bei den 8-Jährigen.
Ihr Vater Sascha Heimrich nahm am 10 km Crosslauf teil. Es war nach dem Dorflauf in Villmar sein überhaupt erst zweiter 10 km-Lauf mit Zeitnahme. Angesichts der winterlichen Bedingungen und der sehr welligen Strecke mit 150 Höhenmetern war er mit seiner Zeit von 56:06 min sehr zufrieden. Auch er war angetan von der Strecke und begeistert von der Veranstaltung insgesamt: u. a. der Moderation durch Bernhard Münz und der Verpflegung mit warmen Getränken und Finisher-Brezel. Unter den knapp 1.100 Läufer*innen wurde er 27. der M45.

Vater und Tocher gefiel die winterliche Strecke in Montabaur sehr gut: Marta Litzinger und Sascha Heimrich.
Schnellster LSG-Läufer war an diesem Tag André Fladung. Er zeigte sich top in Form ebenfalls über 10 km. In beachtlichen 39:34 min wurde er ausgezeichneter 7. der fast 1.100 Teilnehmenden und siegte in der M40. Gleichzeitig war er der schnellste Läufer des Kreises Limburg-Weilburg.
Auch seine Frau Mara Fladung war schnellste Läuferin des Landkreises über 10 km. Sie hielt sich von Anfang an in der Spitzengruppe der Frauen auf und sicherte sich mit der ausgezeichneten Zeit von 41:19 min den 2. Platz aller 375 weiblichen Teilnehmenden. In der W30 war sie mit ca. 5 min Vorsprung nicht zu schlagen. „Montabaur war für uns wie immer ein toller Jahresabschluss. Der Sekt danach gehört schon zum Programm“, berichtete Mara begeistert. Seit vielen Jahren mit von der Partie war auch wieder Toni da Conçeicão. Er erzielte beachtliche 43:37 min und wurde 4. der M50.

Schnellste Frau und schnellster Mann des Kreises Limburg-Weilburg in Montabaur: Mara und André Fladung.
Bei Hessens größtem Silvesterlauf am 28.12. in Frankfurt ging Lucija Heun über 10 km im teilnehmerstärksten Lauf an den Start. Bei strahlendem Sonnenschein und drei Grad plus mit Start und Ziel vor der Wintersporthalle am Waldstadion legten die Läufer*innen die Strecke auf geteerten und gut befestigten Wegen im Frankfurter Stadtwald zurück. Unter den 1002 Frauen und 1387 Männern im Ziel belegte Lucija als 66. weibliche Teilnehmende und 11. der W30 nach bemerkenswerten 45:40 min einen der vorderen Ränge.
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