Was für ein Medaillenregen für die LSG-Athleten am ersten Tag der Süddeutschen Meisterschaften der U16 und U23 im bayerischen Aichach bei Augsburg! Bei vier Starts gab es einmal Gold, zweimal Bronze und einen 5. Platz.

Einen überzeugenden Sieg landete Polly Nierfeld im Hammerwerfen der W14. 38,41 m war ihre bisherige persönliche Bestweite mit dem 3 kg-Hammer gewesen – gerade erst an Pfingsten aufgestellt. Heute übertraf sie mit 5 ihrer 6 Würfe diese Marke. Sehr gute 38,13 m war ihre schlechteste Weite im 1. Versuch. Es folgten 39,48 m, dann im 3. Versuch herausragende 40,75 m, danach 39,10 m, 38,55 m und 39,69 m. Besser hätte es nicht laufen können. Mit jedem ihrer Würfe hätte sie heute den Sieg eingefahren. So wurde sie mit 4 m Vorsprung Süddeutsche Meisterin der W14.

Greta Rumpf ging zweimal an den Start. Zunächst im Weitsprung der W15. Hier gab es eine knappe Entscheidung. Zwischen Platz 1 und 5 lagen gerade einmal 12 cm. Greta war heute sehr zufrieden, mit guten 5,25 m die 5,20 m-Marke übertroffen zu haben. Zwei ihrer Versuche waren ungültig. Am Ende holte sie damit die Bronzemedaille, nur 8 cm trennten sie von der Siegerin.

Im Stabhochsprung lief es heute nicht so gut wie in den letzten Wettkämpfen. Mit 3 m war sie vor zwei Wochen Hessenmeisterin geworden. Heute überquerte sie ihre Anfangshöhe von 2,60 m und die nächste Höhe von 2,80 m auch gleich im 1. Versuch. Die 2,95 m klappten jedoch nicht mehr. Das Aufrollen am Stab gelang ihr heute einfach nicht so, wie es sein sollte. So holte sich Greta Platz 5 mit 2,80 m. 2,95 m hätten heute Platz 3 bzw. 4 bedeutet.

Lukas Glöckner startete über 400 m Hürden der U23. Wieder legte er ein fulminantes Rennen hin, im fehlte heute jedoch das Quäntchen Glück zum Sieg. Lukas ging das Rennen sehr schnell an, so dass er bereits an der 2. Hürde – also nach 80 m – mit seinem schwächeren Bein ankam und dieses bis 300 m durchlief. Noch kurz vor der letzten Hürde – also 45 m vor dem Ziel – führte er. Doch dann verlor er etwas an Boden und wurde von zwei Läufern ganz knapp geschlagen. Mit ausgezeichneten 53,78 sec holte sich Lukas nur 75 Hundertstel hinter dem Sieger und 45 Hundertstel hinter dem Zweitplatzierten die Bronzemedaille.
Bei herrlichem Sommerwetter richtete die LSG für die U12-Kinder am Freitagabend den 2. KiLa Wettkampf innerhalb des Kreis Süwag Energie KiLa Cup 2023 aus. 70 Kinder mit ihren Betreuern, Eltern und Großeltern tummelten sich auf dem Sportplatz in Niederselters und hatten jede Menge Spaß bei den geschlechtergemischten Wettbewerben. Dieses Mal standen ein 50 m-Sprint, ein 50 m Hürdenlauf, Stabweitsprung (Stabsprung in die Weitsprunggrube), Drehwurf mit dem 600 g-Gummidiskus und zum Abschluss eine 6 x 50 m-Staffel auf dem Programm. Diese wurde als Kreismeisterschaft gewertet.

Die "LSG Goldies" mit ihrer Betreuerin Jutta Rumpf:
(hinten v. li.):Edi Milea, Tom Zabel, Philip Sahler, Marlon Schuhen,
(vorne v. li.) Marissa Dörn, Emma Keinbrecht, Mira Zimmer und Amelie Rumpf.
Die LSG stellte mit Marissa Dörn, Emma Keinbrecht, Amelie Rumpf, Mira Zimmer, Edi Milea, Philip Sahler, Marlon Schuhen und Tom Zabel ein Team. Insgesamt waren 8 Mannschaften am Start. Die „LSG Goldies“ waren die Besten über 50 m, im Hürdenlauf und mit großem Abstand auch im Drehwurf. Mit der 6 x 50 m-Staffel wurden sie Zweite und damit Vizekreismeister und im Stabweitsprung waren sie die drittbeste Mannschaft. In der Endabrechnung des Teamwettbewerbs siegten sie gemeinsam mit den „Elzer Blechköpp“ und mit sehr großem Abstand vor den drittplatzierten „Turboatzeln“ aus Bad Camberg.

Die Mädels beim 50 m-Sprint.

Die Jungs über 50 m Hürden.
Neben dem Teamwettbewerb gab es in der U12 auch Einzelwertungen der Athleten für jede der 4 Einzeldisziplinen sowie für den Mehrkampf als Addition aus den 4 Einzeldisziplinen. Auch hier sahnten die LSG Goldies ordentlich ab. Allen voran Philip Sahler in der M10. Er siegte im Stabweitsprung sowie im Drehwurf und war Dritter über 50 m Hürden. Im Drehwurf erzielte er mit exzellenten 24 m mit Abstand die weiteste Tagesleistung – er warf doppelt so weit wie der Zweitplatzierte. Klar, dass er damit auch in der Mehrkampfwertung nicht zu schlagen war. Zweiter im Mehrkampf der M10 wurde Marlon Schuhen. Im Hürdenlauf und im Drehwurf wurde er ebenfalls Zweiter, im Stabweitsprung Dritter. Tom Zabel holte sich den Sieg im Mehrkampf der M11. Dabei wurde er Erster über 50 m Hürden und Zweiter über 50 m. Edi Milea erzielte Platz 7 im Mehrkampf der M11 – direkt hinter Tom kam er als Zweiter über 50 m Hürden ins Ziel.

Philip Sahler beim Stabweitsprung.

Tom Zabel beim Stabweitsprung.
Bei den Mädchen holte sich Emma Keinbrecht Platz 2 im Mehrkampf der W11. Sie war Zweitschnellste über 50 m und 50 m Hürden sowie Zweite im Drehwurf. Amelie Rumpf wurde Achte im Mehrkampf der W11. Ihre beste Platzierung erzielte sie als Fünfte im Drehwurf. Mira Zimmer sicherte sich Platz 10 im Mehrkampf der W11 und Marissa Dörn Platz 13.

Amelie Rumpf beim Stabweitsprung.
Beim 2. Weitsprungmeeting des TV Eschhofen am Mittwoch, den 14. Juni, wurden wieder viele gute Leistungen gezeigt.
Bei der weiblichen Jugend U14 gingen Lu Nierfeld, Marie Sahler und Lea Guthmann an den Start und alle drei sprangen eine neue Bestleistung. Marie wurde mit 3,54 m Neunte, Lea kam mit 3,55 m auf den 8. Platz und Lu gewann den Wettkampf mit ausgezeichneten 4,53 m.
Bei der weiblichen Jugend U16 sprang Lea Martin ebenfalls mit 4,44 m eine neue Bestweite. Greta Rumpf war mit ihren gesprungenen 4,88 m nicht zufrieden.
Bei den Kinder M10 gewann Philip Sahler mit 3,72 m. Auf Platz 3 landete Bastian Müller mit 3,59 m gefolgt von Marlon Schuhen, der auf eine Weite von 3,38 m kam.
Bei den Kinder W11 überzeugte Emma Keinbrecht mit einer Weite von 3,71 m und kam damit auf den 2. Platz. Amelie Rumpf sprang 3,42 m und Mira Zimmer erreichte 2,96 m
Jana Feiler sprang bei den Frauen eine Weite von 4,19 m. Bei der weiblichen Jugend U18 zeigte Milla Nierfeld einen guten Sprung auf 5,05 m und Elea Löhr überzeugte mit 4,43 m.
Louis Kahles zeigte bei der männlichen Jugend U18 einen guten Sprung auf 5,04 m.
Bei den Senioren M30 sprang Martin Böhm 6,01 m und war damit nicht zufrieden. In der M45 zeigte Daniel Seck mit 4,28 m eine gute Weite und bei den Seniorinnen W55 sprang Jutta Kerth 3,63 m.

Am vergangenen Wochenende nahm LSG-Werfer Dieter Laux sehr erfolgreich an den Deutschen Meisterschaften im LSW Spezialsport in Neu-Isenburg teil. Der LSW (Laufen, Springen, Werfen) Spezialsport Deutschland e. V. wurde 2003 als eigenständiger Verband gegründet und versteht sich als Alternative und Ergänzung zu den unterschiedlichen Wurfdisziplinen aus Turnen, Rasenkraftsport und Leichtathletik. Er bietet für Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich in vielen Wurfbereichen vielseitig zu betätigen und zu entwickeln. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung des Seniorensports.
Dieter ging in zwei Disziplinen an den Start. Zunächst im „Dreikampf LSW-Diskuswerfen griechisch“ der M60 (historischer Diskuswurf). Bei dieser Disziplin werden drei verschieden schwere Metallscheiben (Hantelscheiben) geworfen, und zwar aus dem Stand. Pro Einzelgerätegewicht sind bis zu drei Versuche erlaubt. Dieter warf die 2,5 kg-Hantel auf 23,32 m, das 3 kg-Gerat auf 20,58 m und die 3,75 kg-Metallscheibe auf 18,86 m. In der Addition bedeutete dies starke 62,76 m und die Deutsche Vizemeisterschaft in der M60.
Noch besser lief es für ihn im anschließenden Stand-Kugelstoß-Fünfkampf („LSW-Shotorama“). Bei diesem Kugelstoßen aus dem Stand kommen fünf verschieden schwere Geräte zum Einsatz. Pro Gerätegewicht stehen dem Athleten drei Versuche zu. Dieter wuchtete die 4 kg-Kugel auf 12,63 m, die 5 kg-Kugel auf 11,87 m, die 6 kg-Kugel auf 10,66 m, das 7,26 kg-Gerät auf 9,79 m und beeindruckte am Ende mit 8,20 m mit dem 10 kg-Stoßstein. In der Endabrechnung addierten sich die Weiten auf insgesamt 53,15 m und damit stand Dieter als Sieger bzw. Deutscher Meister in der M60 fest.
Der Eifelmarathon in Waxweiler, einem staatlich anerkannten Erholungsort im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz, fand in diesem Jahr bereits zum 24. Mal statt. Er gilt als einer der schönsten Landschaftsmarathons in Deutschland. Mit seinen 764 Höhenmetern auf der Marathonstrecke und 983 Höhenmetern auf der Ultra-Marathonstrecke von 51,4 km ist er jedoch nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ebenso anspruchsvoll und vor allem für ambitionierte Marathonläufer geeignet, denen flache Strecken zu langweilig sind.

Der Start von Marathon und Ultra-Marathon in Waxweiler - Mara im LSG-Trikot ziemlich links zu sehen.
Zum ersten Mal mit dabei war LSG-Läuferin Mara Fladung, die zusammen mit Marko Kolbach von der VLG Eisenbach die Herausforderung Ultra-Marathon anging. Um 9 Uhr fiel am Sonntag der Startschuss – Marathonläufer und Ultra-Marathonläufer gingen gleichzeitig auf die Strecke. Diese verlief zunächst nördlich des Startorts und wieder zurück nach Waxweiler und führte dann bis zum Stausee Bitburg am Fluss Prüm entlang. Nach der Umrundung des Stausees folgte beim Ultra-Marathon eine landschaftlich sehr schöne extra Schleife von 9,2 km durch den Wald. Etwa 52 % des Weges verliefen auf Asphalt, der Rest auf Waldwegen. Das sommerliche Wetter verlangte den Läufern alles ab. Alle 2 bis 3 km gab es eine Versorgungsstation - insgesamt 16 – an denen Wasser, Cola, Malzbier, Obst, Gebäck und Trockenfrüchte angeboten wurden. Mara lief zusammen mit Marko nach 5:13:58 h als 5. aller weiblichen Teilnehmerinnen und als Zweite der Frauenhauptklasse über die Ziellinie.

Mara Fladung und Marko Kolbach (VLG Eisenbach) bei einem der zahlreichen Anstiege.
„Also der Begriff Hitzeschlacht trifft es tatsächlich ziemlich auf den Punkt. Wir haben einfach getrunken, gekühlt, geschwitzt und durchaus auch gelitten. Viele kleinere liebevolle Abkühlstationen waren Wohltaten. Ich war froh, dass Marko mitgelaufen ist, geteiltes Leid ist halbes Leid, wir haben uns gegenseitig motiviert. Wir wussten die ganze Zeit, dass wir ziemlich weit vorne im Feld mitlaufen, aber ab der Marathonmarke wurde es sehr hart. Dass dann der 5. Platz aller weiblichen Teilnehmerinnen und der 2. Platz in meiner Altersklasse herausgekommen ist, hat mich umso mehr gefreut. Kein Genusslauf, sondern eine mentale Herausforderung. Eine sehr herzliche Veranstaltung in der wunderschönen Eifel. Das Zielbier im Schatten hat so gut geschmeckt wie noch nie“, so der O-Ton von Mara.

Mara und Marko an einer der Abkühlstationen, um der Hitze zu trotzen.
Acht LSG-Athlet*innen gingen am Wochenende bei den Hessischen Meisterschaften der U18 sowie der Männer und Frauen in Kassel an den Start und präsentierten sich in toller Form.
Gleich der erste Start am ersten Tag verlief erfreulich: Chantal Ferdinand sprintete über 100 m Hürden der Frauen zum allerersten Mal unter 16 sec. Nach einem sehr guten Start kam sie bis zum Schluss prima im 3er-Rhythmus über die 10 Hürden und verbesserte mit beachtlichen 15,79 sec ihre bisherige Bestzeit um mehr als 3 Zehntel (11. Platz). Später erzielte sie im 1. von 3 Zeitläufen über 200 m solide 28,18 sec und wurde 22. Ihre Trainingspartnerin Lea Seyffert sprintete die 200 m in beachtlichen 26,00 sec und belegte Platz 13.

Für einen grandiosen Abschluss des ersten Wettkampftages sorgte einmal mehr Lukas Glöckner über 400 m Hürden. Nach harten Trainingswochen präsentierte er sich mitten aus dem Training heraus mit einem blitzsauberen Lauf über die 10 Hürden. 100 m vor dem Ziel war noch ein Athlet der Eintracht Frankfurt mit ihm etwa gleich auf. Doch auch diesen Konkurrenten konnte er am Ende mit über einer Sekunde Vorsprung hinter sich lassen und wurde in bärenstarken 53,17 sec Hessenmeister der Männer.
Der 2. Meisterschaftstag startete für die LSG-Athleten mit dem Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18. Christina Iyamu ging mit muskulären Problemen im Oberschenkel leider etwas angeschlagen in den Wettkampf. Mit 11,72 m erzielte sie eine solide Leistung, blieb aber deutlich unter ihren Möglichkeiten, so dass sie sich zunächst nicht über ihren 3. Platz freuen konnte. Der Diskuswurf am Nachmittag brachte jedoch ein versöhnliches Ende. Hier schleuderte sie das 1 kg-Gerät auf beachtliche 35,99 m und wurde Hessische U18-Meisterin.
Finn Walli präsentierte sich über 100 m der männlichen Jugend U18 in starker Form. Im Vorlauf sprintete er mit ausgezeichneten 11,44 sec nicht nur zum wiederholten Mal eine neue persönliche Bestzeit, sondern qualifizierte sich als Fünfter auch für das A-Finale der besten Acht. Gleichzeitig stellte er erneut einen neuen Vereinsrekord auf. Erst kürzlich hatte er den bisherigen Vereinsrekord von Kai Ohde von 11,75 sec aus dem Jahr 2003 verbessert. Im Finale sprintete er nach 11,56 sec als Siebter über die Ziellinie. Auch im Weitsprung qualifizierte er sich für das Finale. Mit 5,88 m sprang er auf Rang 8.

Finn Walli (3. v. li.) bei seinem neuen Vereinsrekord über 100 m mit 11,44 sec.
Nach langer Verletzungspause ging Milla Nierfeld (U18) erst zum 3. Mal wieder an den Start und tastete sich über 100 m in 13,74 sec, im Weitsprung mit 4,89 m und im Hochsprung mit 1,45 m (9.) langsam an die Leistungen aus dem Vorjahr heran. Die 1,50 m riss sie nur knapp. Wichtig war vor allem, dass ihre Beschwerden, die sie nach dem Ende der letzten Saison hatte, ausblieben.
Adam Ort erzielte im Kugelstoßen der U18 11,48 m und wurde Sechster. Im Diskuswurf gelangen ihm 32,40 m und der 7. Platz. Madleen Manneschmidt kam im Weitsprung der Frauen auf 5,12 m (11.) und über die 100 m sprintete sie 13,28 sec.
Page 60 of 70