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LSG Goldener Grund Selters/Ts.

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Zweiter LSG-Werfertag: Letzter Wettkampf im alten Hammerwurfring – Neubau für noch bessere Trainingsbedingungen

Der zweite LSG-Werfertag 2026 am vergangenen Samstag stand unter dem nostalgischen Aspekt, dass die bisherige Hammerwurfanlage ein letztes Mal benutzt wurde. In dieser Woche wurde bereits mit den Abrissarbeiten begonnen und dann soll an gleicher Stelle ein größerer, modernerer und vor allem auch besserer Hammerwurfring entstehen, so LSG-Vorsitzender Thomas Laux. In dem Ring hatte Weltmeister Heinz Weis 1998 die Rekordweite von 76,40 m geworfen, ehe diese im April 2010 von Sergej Litvinov auf 77,17 m verbessert worden war. Jetzt wird der Ring angehoben und es kommt eine große Betonplatte dazu, um noch bessere Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.

Am Samstag waren es erneut stattliche 113 Teilnehmer aus 51 Vereinen, die auf dem alten Sportplatz am Bahndamm in Niederselters um große Weiten im Hammerwurf, Diskuswurf und Kugelstoßen kämpften. Viele kamen wieder von weit her. Die LSG sorgte mit über 30 ehrenamtlichen Kampfrichter*innen und Helfer*innen für einen reibungslosen Ablauf und tolle Wettkampfbedingungen an dem mit 38 Grad sehr heißen Tag. Und Jule Sahler versorgte mit ihrem Verkaufsteam die Wettkämpfer, Kampfrichter, Betreuer und Zuschauer wieder einmal hervorragend mit Essen und Getränken - auch dank zahlreicher Kuchen-, Laugengebäck- und Salatspenden.

Die Bestweite des letzten Wettkampfes im alten Hammerwurfkäfig gelang Sebastian Arnold vom TuS Weilmünster, der als einziger in einem gültigen Versuch die 50 m-Linie übertraf. Er siegte mit 50,67 m im Männerwettbewerb. Darleen Kronsfoth (TV Eschhofen) sicherte sich den Tagessieg im Hammerwurf der Frauen mit 41,58 m.

Besonders erfolgreich waren wieder einmal die drei jungen Athletinnen aus dem Südkreis im Hammerwurf der U16. Sie zeigten erneut Leistungen der deutschen Spitzenklasse. Marie Sahler (LSG) gewann die W15 mit exzellenten 49,69 m und warf dabei erstmals mit vier statt der bisher drei Drehungen. Mina Antonia Dehbashi (W15, TG Camberg) kam auf 43,54 m und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Amelie Rumpf (LSG) gewann in der W14 mit 43,39 m, auch sie hatte wieder auf vier Drehungen umgestellt. Mina erzielte dazu noch starke 12,38 m im Kugelstoßen und siegte damit. Mit dem Diskus wurde sie Dritte mit 30,71 m.

Marie Sahler schleuderte den 3 kg-Hammer auf exzellente 49,69 m und holte sich damit den Sieg in der W15. In der aktuellen Bestenliste steht sie in Deutschland auf Platz 2.

LSG-Senior Dieter Laux gelang in der M60 mit 34,43 m der Tagessieg sowohl im Hammerwurf als auch mit der Kugel (11,01 m). Im Diskuswurf kam er mit 36,51 m auf Platz 2. Eine neue persönliche Bestleistung gelang Jutta Kerth (LSG) in der W55 mit dem 3 kg-Hammer. Sie erzielte bemerkenswerte 33,26 m und wurde damit Zweite. Sabine Rumpf (LSG) siegte mit der 4 kg-Kugel und 10,27 m ebenso wie im Diskuswurf mit 42,52 m und im Hammerwurf mit 34,20 m. Sehr stark präsentierte sich auch Philip Sahler (LSG) in der M13. Im Kugelstoßen wurde er Dritter mit 8,83 m vor seinem Vereinskameraden Aaron Martin (8,21 m, Platz 5) und er sicherte sich dazu den Tagessieg im Diskuswurf mit neuer persönlicher Bestleistung von 33,02 m. Aaron wurde hier Vierter mit 19,68 m. Drei Siege gingen an Adam Dierlmaier (LSG) in der M12. Er gewann mit der Kugel (7,86 m), dem Diskus (22,73 m) und auch mit dem Hammer (23,47 m).

Michael Klautke (M70) hat immer noch Freude am Diskus- und Hammerwerfen.

Platz 2 im Hammerwurf der W13 ging an Amalia Meyer (LSG). Mit 38,40 m lag sie nur 5 cm hinter der Siegerin. Mit dem Diskus wurde Amalia mit 25,05 m ebenfalls Zweite. Im Kugelstoßen waren es am Ende 7,98 m und Platz 4. Ihr Trainer Jürgen Willert sicherte sich mit 30,07 m den zweiten Platz im Hammerwurf der M60. Michael Klautke (LSG) schaffte in der M70 mit 27,08 m den zweiten Platz und erzielte im Diskuswurf 25,45 m, die ihm Platz 5 einbrachten. Hanna Schneider (LSG) freute sich nach langer Verletzungspause über ihr Comeback auf dem Wurfplatz. Sie sicherte sich Platz 4 im Kugelstoßen der W15 mit toller neuer Bestweite von 10,94 m und auch im Diskuswurf gelang ihr eine neue persönliche Bestleistung mit 27,85 m (Platz 4).

Philip Sahler gelang im Diskuswurf der M13 mit 33,02 m eine neue persönliche Bestleistung.

Am kommenden Wochenende stehen für die LSG-Athlet*innen die Regionalmeisterschaften in Frankfurt für die Region Rhein-Main auf dem Programm. Die Jüngsten (U8 und U10) gehen in Löhnberg bei der dritten Auflage des Süwag Kila Cup an den Start. Und für die Werfer geht es zudem am 29. August beim Werfertag in Elz weiter, wo auch die Kreismeistertitel im Kugelstoßen, Diskuswurf und dem Hammerwurf vergeben werden.

Adam Dierlmaier siegte in der M12 in allen drei angebotenen Disziplinen.

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letzter Wettkampf auf der alten Hammerwurfanlage in Niederselters

Am Samstag fand mit dem 2. LSG Werfertag der letzte Wettkampf auf der alten Hammerwurfanlage in Selters statt. Hier wurden viele große Weiten gezeigt und einige der besten Hammerwerferinnen und Hammerwerfer haben von dieser Hammerwurfanlage geworfen.

Am heutigen Tag beginnt der Abriss der Fundamente und es Ringes um Platz für die neue Hammerwurfanlage zu machen.

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Ergebnisliste vom 2. Werfertag online

Der 2. Werfertag 2026 war mit über 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Ergebnisliste dazu finden Sie hier.

Wir bedanken uns bei allen Kampfrichtern und Helfern, die bei diesen heißen Bedingungen für einen reibungslosten Ablauf gesorgt haben.

Die Online-Urkunden können Sie hier einsehen

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Teilnehmerliste 2. Werfertag mit Zeitplananpassung

Wir bedanken uns bei allen Meldungen für den 2. Werfertag. Eine Meldeliste dazu finden Sie hier. Dort können auch die Ergebnisse am Wettkampftag eingesehen werden. Außerdem wird es auch wieder Online-Urkunden geben.

Der Zeitplan musste aufgrund der großen Teilnehmerzahlen Frauen und Seniorinnen Bereich sowie im Diskuswurf M60 und älter angepasst werden. Alle Wettkämpfe der Frauen und Seniorinnen wurde in 2 Gruppen aufgeteilt.

Bitte beachtet besonders auch beim Diskuswurf der M60 & M65, dass wir dort den Wettkampf auf 10 Uhr vorgezogen haben. Bitte beachtet dies im neuen Zeitplan.

Die Änderungen sind wie immer gelb markiert. Nachmeldungen sind nur noch eingeschränkt möglich.

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Zusammenhalt und Medaillenregen: LSG-Senior*innen glänzen bei den Deutschen Rasenkraftsportmeisterschaften

Ein tolles Gemeinschaftserlebnis gab es kürzlich für acht LSG-Senior*innen bei den Deutschen Rasenkraftsportmeisterschaften der Senior*innen in Waiblingen. Bei bestem Sommerwetter stellten sie viele beeindruckende Leistungen auf und kamen hoch dekoriert zurück.

Insgesamt neunmal Gold, zweimal Silber und sechsmal Bronze sowie einmal Mannschaftsgold lautete die erfolgreiche Bilanz. Ausgetragen wurde der klassische Dreikampf mit Hammerwurf, Gewichtwurf und Steinstoßen, wobei es im Hammerwurf nach einer Absprache mit dem Deutschen Leichtathletik Verband keine Meisterschaftswertung gab. Diese findet im Leichtathletikverband statt.

Erinnerungsfoto vom 1. Wettkampftag in Waiblingen (v. li.): Ingrid Schäfer, Jutta Rumpf, Bernhard und Sabine Grißmer sowie Jutta Kerth.

Herausragend präsentierte sich die Mannschaft der Seniorinnen W50-59 mit Jutta Kerth, Jutta Rumpf und Sabine Grißmer. Sie gewannen die Teamwertung (5743 Punkte) mit großem Vorsprung und wurden so Deutsche Meisterinnen im Mannschaftsdreikampf.

Sie wurden gemeinsam Deutsche Meisterinnen im Mannschaftsdreikampf des Rasenkraftsports und waren auch in der Einzelwertung sehr erfolgreich in der Altersklasse W50-59 (v. li.): Jutta Rumpf, Jutta Kerth und Sabine Grißmer.

Dazu siegte Sabine Grißmer im Gewichtwurf (19,76 m) und Dreikampf (1978 Punkte) in der Leichtgewichtsklasse und erzielte ausgezeichnete 36,33 m im Hammerwurf. Zudem wurde sie Vierte mit 7,46 m im Steinstoßen. Zum allerersten Mal im Rasenkraftsport trat Jutta Rumpf an und ihr gelang auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft im Steinstoß mit bärenstarken 10,05 m und einem halben Meter Vorsprung vor der überraschten Konkurrenz. Außerdem holte sie sich die Bronzemedaille im Gewichtwurf mit 17,46 m in der Mittelgewichtsklasse und Platz 4 im Dreikampf (19,28 m). Den Hammer schleuderte sie auf 25,21 m. Jutta Kerth (Leichtgewicht) komplettierte den Erfolg mit Silber im Dreikampf (1837 Punkte) und Gewichtwerfen (17,12 m) sowie Bronze im Steinstoßen (7,93 m). Im Hammerwurf freute sie sich über 31,61 m. In allen Disziplinen betrug das Gerätegewicht 3 kg.

In Aktion beim Hammerwerfen, Steinstoßen bzw. Gewichtwerfen (von oben v. li.): Sabine Rumpf, Sabine Grießmer, Jürgen Willert und Jutta Kerth.

Die maximale Ausbeute mit jeweils dreimal Gold gelang Sabine Rumpf und Ingrid Schäfer in ihren Altersklassen. Sabine Rumpf (W40-49) erzielte mit dem 4 kg-Hammer gute 32,41 m und schleuderte das 5 kg-Gewicht auf 16,56 m, womit sie sehr zufrieden war. Den 5 kg-Stein wuchtete sie auf 9,74 m und verbuchte so im Dreikampf 1153 Punkte.

Ingrid Schäfer war mit stolzen 87 Jahren die älteste Teilnehmerin der gesamten Veranstaltung. Die rüstige und immer noch sehr aktive Seniorin siegte in der W80-89 mit 5,01 m im Steinstoßen mit dem 3 kg-Stein, 10,39 m mit dem 3 kg-Gewicht und 1153 Punkten im Dreikampf. Den 2 kg-Hammer schleuderte sie 20,58 m weit.

Dreimal die Bronzemedaille sicherte sich Bernhard Grißmer in der Leichtgewichtsklasse der M70-79. Er schleuderte das 5 kg-Gewicht auf 19,03 m, erzielte im Steinstoßen (5 kg) 8,89 m und im Dreikampf 1958 Punkte. Den 4 kg-Hammer katapultierte er 29,30 m weit.

Impressionen einiger Siegerehrungen (v. oben v. li.): Jutta Kerth und Sabine Grießmer, Jutta Rumpf (Mitte), Bernhard Grießmer auf Platz 3 und die dreifache Deutsche Seniorenmeisterin Ingrid Schäfer.

Bronze im Steinstoßen gelang auch Dieter Laux in der Schwergewichtsklasse der M60-69. Er wuchtete den 7,5 kg-Stein auf 9,58 m. Sechster wurde er im Dreikampf (1753 Punkte) und 10. im Gewichtwerfen mit dem 7,5 kg-Gewicht (11,72 m). Den 5 kg-Hammer schleuderte er auf 31,19 m. Jürgen Willert wurde in der Mittelgewichtsklasse der M60-69 Fünfter im Gewichtwerfen mit 14,32 m und jeweils 7. im Steinstoßen (7,16 m) und im Dreikampf (1614 Punkte). Im Hammerwurf kam er auf 28,60 m. Als Team im Mannschaftsdreikampf belegten Dieter und Jürgen den 7. Platz.

Neben den sportlichen Erfolgen war es vor allem der starke Zusammenhalt und die gemeinsame Freude am Wettkampf, die dieses Wochenende für die erfolgreichen LSG-Senior*innen zu einem besonderen Highlight machten.

Schnappschuss vom 2. Wettkampftag mit den erfolgreichen Wettkämpfern (v. li.) Sabine Rumpf, Jürgen Willert und Dieter Laux sowie Zuschauerin und Fan Heike Willert.

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Viele Bestleistungen beim Sommersportfest in Villmar

Beim Sommersportfest in Villmar konnten viele LSG-Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen glänzen.

Gleich 3 Bestleistungen stellte Philip Sahler in der M13. Er stieß das erste Mal im Kugelstoßen mit 10,20 m über die 10 Meter Marke und steigerte sich im Diskuswurf auf 33,72 m. Im Speerwurf stellte er mit 29,95 m eine neue Bestweite auf, obwohl alle Würde noch zu flach waren.

Ebenfalls 3 Bestleistungen zeigte Aaron Martin, der ebenfalls der M13 angehört. Er freute sich sehr über die Bestleistungen im Kugel mit 7,97 m und im Weitsprung mit 4,23 m, wo er das 1. Mal über 4 Meter gesprungen ist. Zusätzlich verbesserte er sich auch im Diskuswurf auf 24,88 m.

Der 3. LSGler bei der M13 Marlon Schuhen stellte eine neue Bestleistung im Weitsprung mit 4,38 m auf. Auch der Hochsprung lief nach langer Urlaubs- und Trainingspause sehr gut und dort stellte er mit 1,48 m seine Bestleistung ein.

Ebenfalls nach langer Urlaubspause zeigte Amalia Meyer im Kugelstoßen der W13 mit 8,67 m einen soliden Einstieg. Im Diskuswurf lief es dagegen nicht zufriedenstellend. Dort warf sie 24,83 m.

Maja Blohm zeigte in der W13 im Weitsprung sehr gute Anläufe und belohnte sich mit einer neuen Bestleistung mit 4,55 m. Nicht zufrieden war sie dagegen im Speerwurf mit 21,75 m sowie im Hochsprung mit 1,30 m. Beim Hochsprung wurde im Training der Anlauf umgestellt, was im Wettkampf noch nicht so klappen wollte.

Adam Dierlmaier, der noch der M12 angehört, zeigte ein soliden Diskuswurf und kam am Ende auf 22,05 m.

Einen herausragenden Hochsprung zeigte Lukas Kremer bei der männlichen Jugend U18. Er steigerte sich deutlich um 8 cm auf eine neue Besthöhe von 1,73 m. Im Weitsprung klappte es dafür nicht so gut und da war er mit 5,51 m nicht zufrieden.

Ebenfalls einen guten Hochsprung nach Urlaubspause zeigte Philipp Welcker. Er musste sich erst auf die kleine Matte in Villmar einstellen. Steigerte sich dann aber im Wettkampf von Höhe zu Höhe und Riss die 1,82 m nur denkbar knapp. Am Ende stand damit 1,79 m in der Ergebnisliste.

Bei der weiblichen Jugend U18 konnte Polly Nierfeld im Kugelstoßen mit 9,28 m eine neue Bestleistung aufstellen. Dabei war dieser Stoß sogar viel zu flach. Im Weitsprung waren ihre ersten beiden Sprünge durch den starken Rückenwind leider ungültig gewesen, wobei besonders der 2. Sprung ein sehr guter Sprung war, der nur ganz knapp ungültig war. Im 4. Versuch zeigte sie dann aber nochmal einen guten Sprung und steigerte ihre Saisonbestleistung auf 4,79 m.

Einen Tag zuvor startete noch Lukas Glöckner beim Blue Track Night in Sindelfingen, um nach den Deutschen Meisterschaften über die 400 m Hürden einen guten Lauf zu zeigen. Leider erwischte er einen unrunden Lauf und lief in der 1. Rennhälfte zu sehr auf die Hürden auf. Dadurch hat er auf den ersten 200 m viel Zeit liegen gelassen, die ihm hintenraus dann auch noch Körner gekostet haben. Am Ende kam er als 2. Mit 52,00 sec ins Ziel. Dennoch konnte er sich als 2. über eine Preisgeld freuen.

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