Sechs LSG-Athlet*innen nutzten am letzten Wochenende das Bahneröffnungssportfest in Friedberg zum Saisonauftakt auf der Bahn. Sehr gut lief es für Lu Nierfeld (W15). Sie sprintete die 80 m Hürden in 12,72 Sekunden und war damit nicht zu schlagen. Ihr Ziel für diese Saison ist die Qualifikation zu den Deutschen Schülermeisterschaften. Hierfür fehlen ihr nur noch fünf Zehntelsekunden. Auch im Weitsprung holte sie mit 5,12 m den Tagessieg – das lag nur 7 cm unter ihrer persönlichen Bestleistung.

Lu Nierfeld (vorne) blieb über 80 m Hürden nur 5 Zehntelsekunden über der Qualifikationsnorm für die Deutschen Schülermeisterschaften.
Zweimal Bestzeit gab es für Pauline Stahl (wJU20). Über 100 m blieb sie erstmals unter 13 Sekunden. Sie siegte hier in 12,81 s und war auch über 200 m in 26,45 Sekunden siegreich und eine ganze Sekunde schneller als im Vorjahr.< /p>

Pauline Stahl stellte sowohl über 100 m als auch über 200 m neue persönliche Bestzeiten auf.
Toll in Form präsentierte sich auch Lotta Herdter (W15). In ihrem überhaupt ersten Lauf über 300 m wurde sie in 46,55 Sekunden Zweite. „Es war ein guter mutiger Lauf“, sagte ihr Trainer Thomas Laux. Über 80 m Hürden gelangen ihr die ersten beiden Abstände im 3er-Rhythmus und so wurde sie hier mit neuer Bestzeit von 14,12 s Dritte.

Schnell unterwegs über 300 m: Lotta Herdter.
Der Sieg im Weitsprung der W14 ging überraschend an Emma Keinbrecht, die sich um satte 60 Zentimeter gegenüber dem Vorjahr steigerte und mit 4,79 m nicht zu schlagen war. „Emma hat sowohl ihren Anlauf als auch den Absprung immens verbessert“, stellte ihr Trainer Thomas Laux fest. Die 80 m Hürden lief sie in 15,65 Sekunden und wurde Dritte.
Philipp Welcker (mJU20) siegte im Hochsprung mit 1,78 m und riss dabei die nächste Höhe von 1,81 m nur ganz knapp. Im Weitsprung hatte er leider große Anlaufprobleme, so dass er mit 5,85 m (4.) unter seinen Möglichkeiten blieb. Seine Trainingspartnerin Sophie Köble (wJU20) erzielte im Weitsprung mit 4,64 m (Platz 3) ebenso Bestleistung wie mit 9,03 m im Kugelstoßen (2.). Mit dem 600 Gramm schweren Speer wurde sie Vierte mit 28,82 m.
Bei der Bahneröffnung in Wehrheim ging LSG-Senior Dieter Laux (M60) an den Start und freute sich, dass ihm im Kugelstoßen die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Masters gelang. Er wuchtete die 5 kg-Kugel auf erfreuliche 12,25 m und siegte zudem mit dem 1 kg-Diskus mit 37,70 m.

Dieter Laux (M60) gelang im Kugelstoßen die Quali für die DM Masters.
Wir bedanken uns bei allen Anmeldungen. Mit über 200 Athletinnen und Athleten haben wir dieses Jahr wieder viele Meldungen.
Bitte beachtet das wir mit dem Blockwettkampf schon ab 10:15 Uhr beginnen (15 Minuten früher wie geplant).
Außerdem bitte beachtet, dass die Vereine Kampfrichter/Helfer stellen müssen (stehen jeweils im Zeitplan).
Hier findet ihr die Teilnehmerliste. Dort werden dann auch alle Ergebnisse am Wettkampftag zufinden sein.
Jeder Starter erhält eine Urkunde. Eine Siegerehrung vor Ort wird es nur für die Kreismeisterschaft Limburg-Weilburg geben. Die Urkunden für die auswärtigen Vereine, können wieder im Wettkampfbüro abgeholt werden.
Zeitplan/Kampfrichtereinteilung:
Die 8. Ausgabe des Energa Gdańsk-Marathons am vergangenen Sonntag schrieb Geschichte: Fast 2.000 Läufer aus 49 Ländern machten sich bei hervorragenden Wetterbedingungen auf eine unvergessliche Reise durch eine der schönsten Städte Europas. Der Wettkampf entwickelte sich zu einem echten Fest der Laufbegeisterung, der Familienaktivität und der internationalen Verbundenheit.
Die Strecke der 42,195 km, amtlich vermessen und modernisiert, führte durch die historische Danziger Altstadt, vorbei an Wahrzeichen wie dem Neptunbrunnen, dem Shakespeare-Theater, der Baltischen Philharmonie, dem Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter von 1970 sowie entlang der Ostseeküste mit Blick auf die Ergo Arena.
Mit dabei: LSG-Läufer Peter Ringeisen. Trotz anfänglicher Unsicherheit aufgrund der Lufthansa-Streiks klappte die Anreise am Ende reibungslos und Peter erlebte ein aufregendes und erfolgreiches Laufwochenende.
„Das Rennen lief für mich wie am Schnürchen. Ich habe einen super Tag erwischt trotz schlechten Schlafs vorher“, berichtete Peter begeistert. „Es war tolles Laufwetter. Wenig Wind, Wolken und ca. zehn Grad. Perfekt! Bis Kilometer 34 war sogar mein Schnitt stets stabil um 4:20 min pro Kilometer plus minus eine Sekunde. Dann wurde ich leider langsamer. Aber trotzdem habe ich gesehen, dass ich auf PB-Kurs war. Am Ende war ich absolut begeistert!“, schilderte Peter seine Erlebnisse überglücklich.
Der 50-Jährige lief nach starken 3:09:05 h als schnellster Deutscher über die Ziellinie im stimmungsvollen Polsat Plus Stadion. Gleichzeitig wurde er 159. unter allen 1998 Finishern und belegte Platz 9 in der Altersklasse M50. „Ich bin so happy und stolz!“

Freude pur bei Peter Ringeisen: Er lief beim Marathon in Danzig mit 3:09:05 h neue persönliche Bestzeit und war damit schnellster Deutscher.
Ebenfalls am Start in der mehr als 1000 km von Selters entfernten polnischen Stadt an der Ostsee war LSG-Läufer Toni da Conçeicão. Er absolvierte in Danzig seinen sage und schreibe 95. Marathon. Im Rahmen eines Städtetrips verband er das Angenehme mit dem Nützlichen und baute den Marathonlauf in seine Freizeitaktivitäten ein. Auch er nutzte die tollen Wetterbedingungen für eine ausgezeichnete Zeit: Er absolvierte die 42,195 km in beachtlichen 3:18:10 h und überquerte als 246. des Gesamtfeldes sowie 20. der M50 sehr zufrieden die Ziellinie.
Tonis Ziel in diesem Jahr: Am letzten Sonntag im Oktober möchte er gerne seinen insgesamt 100. Marathon in Frankfurt laufen.

Toni da Conçeicão absolvierte in Danzig seinen 95. Marathon und will dieses Jahr beim Frankfurt Marathon die 100 voll machen.
Besser kann es nicht laufen als mit persönlicher Bestzeit den Hessenmeistertitel zu gewinnen! Mara Fladung (W30) gelang dies am vergangenen Wochenende bei den Hessischen Meisterschaften Langstrecke über 10.000 m, die vom LC Mengerskirchen ausgetragen wurden.

© Daniel Kremer (LCM)
25 Runden waren auf der Laufbahn zu absolvieren. Mara wechselte sich im Rennen aller weiblichen Klassen auf den ersten 6 bis 7 km in der Führungsarbeit mit Celine Stark vom LC Mengerskirchen ab, um Kraft zu sparen. Am Ende wurde es sehr hart und die LCM-Läuferin hatte das etwas bessere Finish.
„Ich musste ordentlich beißen, bin dann mega happy knapp unter 39 Minuten als Zweite ins Ziel gekommen. Auf der Bahn war das sogar eine persönliche Bestleistung für mich!“, berichtete Mara begeistert. Nach 38:57,89 min überquerte sie die Ziellinie und wurde Hessenmeisterin in der W30, Celine Stark in der Frauenklasse.
„Es war ein perfekt organisiertes Event, der LC Mengerskirchen hat echt alles gegeben“, war Mara angetan von diesem Laufevent. „Den perfekten Abschluss bildete ein entspannter Kaffee, während wir das Männerrennen verfolgten. Ein rundherum gelungener Tag!“, resümierte die Haintchenerin, die von ihrer Familie begleitet und angefeuert worden war.
Mit 127 Athlet*innen aus 57 Vereinen blieb die Teilnehmerzahl beim 1. LSG-Werfertag des Jahres nur knapp unter dem Rekord aus letztem Sommer. Bis zu 2 Stunden Anfahrtszeit nahmen einige Sportler*innen in Kauf, um auf dem alten Sportplatz in Niederselters im Kugelstoßen, Diskus- bzw. Hammerwerfen anzutreten. Besonders groß waren die Teilnehmerfelder in der weiblichen Jugend U18.
Der Bauhof der Gemeinde hatte den Platz erstklassig vorbereitet und auch das traumhafte Frühlingswetter sorgte für ausgezeichnete äußere Bedingungen. LSG-Vorsitzender Thomas Laux und Sportwart Sven Medenbach hatten ein Team von ca. 30 Kampfrichtern und Helfern um sich, um die großen Teilnehmerfelder zu bewältigen. Jule Sahler bot mit ihrem Verkaufsteam wieder eine ausgezeichnete Verpflegung für die Athleten, Zuschauer und Kampfrichter an. Ein außerordentliches ehrenamtliches Engagement, für das sich viele der Sportler*innen ausdrücklich bedankten.


Fast 30 Kampfrichter*innen und Helfer*innen waren für die Wettkämpfer*innen im Einsatz.
Besonders stark präsentierte sich LSG-Werferin Amelie Rumpf (W14), die alle drei Wurfdisziplinen für sich entscheiden konnte und dabei dreimal persönliche Bestleistung, einen Vereinsrekord und die aktuell zweitstärkste Leistung einer deutschen Athletin ihres Alters erzielte. Amelie warf den 3 kg-Hammer sechsmal aus 4 Drehungen und schaffte damit eine neue persönliche Bestweite von 44,58 m. Damit liegt sie aktuell auf Platz 2 in der deutschen Bestenliste der W14. Im anschließenden Kugelstoßen verbesserte sie ihre Bestweite um fast anderthalb Meter auf 9,15 m und im Diskuswurf gelang ihr mit 28,38 eine Steigerung um mehr als 5 m. Auch hier liegt sie in der deutschen Bestenliste auf Platz 9.

Amelie Rumpf (oben) und Amalia Meyer stellten in allen 3 Disziplinen persönliche Bestleistungen auf.
Ihre Trainingspartnerin Marie Sahler war trotz ihrer starken Weite von 45,63 m mit dem 3 kg-Hammer als Siegerin der W15 nicht ganz zufrieden. Ihre Trainingsleistungen hatten von noch größeren Weiten träumen lassen.

In Aktion beim Kugelstoßen und Diskuswerfen: Lu Nierfeld (li.), Marta Litzinger (oben) und Marie Sahler. Marie beeindruckte insbesondere mit bärenstarken 45,63 m im Hammerwurf der W15.
Für eine Überraschung sorgte Jutta Rumpf. Sie stieß sich mit ihrer ausgezeichneten Weite von 11,43 m mit der 3 kg schweren Kugel auf Platz 1 in der aktuellen deutschen Bestenliste der Altersklasse W 50. Der Sieg im Hammerwurf der M 75 ging an Michael Klautke, der sich nach langer Pause mit starken 29,75 m zurückmeldete. Sein Vereinskollege Dieter Laux konnte in der M60 mit seinen Leistungen von 11,84 m im Kugelstoßen, 37,60 im Diskuswurf und 33,15 m im Hammerwurf ein positives Fazit seines Trainings ziehen und auch Jutta Kerth war mit 30,97 m im Hammerwurf der W 55 sehr zufrieden. Jürgen Willert schleuderte den 5 kg-Hammer in der M60 auf gute 30,47 m, bevor er als Kampfrichter tätig war und seine Schützlinge aus dem Schülerbereich betreute.

Jürgen Willert (M60), Michael Klautke (M70) und Dieter Laux (M60) gaben ihren Saisoneinstand im Hammerwurf.
Philip Sahler wusste als Sieger im Hammerwurf der M13 mit erfreulichen 33,41 m zu überzeugen und auch Adam Dierlmaier als Sieger der M12 mit 23,39 m fand einen guten Einstieg in die Saison. Im Diskuswurf siegte er mit neuer persönlicher Bestleistung von 25,83 m. Amalia Meyer überzeugte als Dreifachsiegerin in der W13 mit drei starken neuen persönlichen Bestweiten: 34,60 m im Hammerwurf, 9,28 m im Kugelstoßen und 27,70 m im Diskuswurf.

Philip Sahler (li.) und Adam Dierlmaier siegten im Hammer- bzw. Diskuswurf.
Zum allerersten Mal in den Wurfdisziplinen gingen Paul Kaiser, Leonard Gindra, Alexander Riese und Marta Litzinger an den Start. Paul freute sich insbesondere über 21,39 m im Diskuswurf der M12 und Leonard über 7 m im Kugelstoß der M12. Alexander schaffte 14,98 m im Diskuswurf der M13 und Marta (W13), deren Stärken im Laufen liegen, gelangen in ihrem ersten Kugelstoßwettkampf 5,64 m.
Weiter im Wettkampfprogramm der LSG geht es schon am 2. Mai mit dem Schülermehrkampftag auf dem neuen Sportplatz, der gleichzeitig als Kreismeisterschaft ausgetragen wird.

Paul Kaiser (li.), Leonard Gindra (oben) und Alexander Riese waren zum ersten Mal im Kugelstoßen bzw. Diskuswerfen am Start.
Bei den hessischen Meisterschaften im Steinstoß am 14. März in Frankfurt sowie den deutschen Meisterschaften im Steinstoß am 21. März in Erfurt konnte die LSG insgesamt 5 HM-Titel, 2 HM-Vizetitel und 2 HM 3. Plätze sowie 1 DM bronzene Medaille holen.

Bei den Schülerinnen B gewann Amalia Meyer mit 10,25 m im Steinstoß den Titel bei den Hessischen Meisterschaften. Amalia startet auch bei den deutschen Meisterschaften 1 Woche später in Erfurt. Dort sicherte sie sich mit 10,20 m einen guten 3. Platz.
Weitere Titel bei den Hessisschen in ihren Altersklassen sicherten sich Ingrid Schäfer mit 5,34 m, Erik Fliegner mit 7,85 m, Adam Dierlmaier mit 7,74 m und Jürgen Willert mit 6,76 m. Zusätzlich gab es mit Christan Willert (6,32 m) und Dieter Laux (9,25 m) 2 silberne Medaillen und mit Jutta Kerth (7,67 m) und Lokan Dierlmaier (6,04 m) gab es noch zwei 3. Platzierte.
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