Sportabzeichentermine für September


Etwa 450 Athlet*innen ab 14 Jahren bis ins Erwachsenenalter trafen sich am vergangenen Wochenende zu den Regionalmeisterschaften Rhein-Main in Frankfurt-Niederrad auf dem Gelände des Olympiastützpunkts. Dennoch ließen die Teilnehmerzahlen in einigen Jahrgangsstufen bzw. Disziplinen zu wünschen übrig. Die LSG war mit 12 Athlet*innen gut vertreten und wieder einmal sehr erfolgreich. Mit 5 Regionalmeistertiteln, zwei Vizetiteln und einem Vereinsrekord fiel die Bilanz sehr positiv aus.
Am ersten Wettkampftag sorgten die LSG-Schülerinnen für drei Siege. Maja Blohm absolvierte ihren ersten Freiluftwettkampf im Stabhochsprung. Die 13-Jährige startete eine Altersklasse höher. Zunächst war sie sehr aufgeregt, meisterte aber einen tollen Wettkampf. Ihr gelangen gute Anläufe und auch Absprünge, nur die Arbeit am Stab gilt es noch zu verbessern. Sie startete bei 2 m und bewältigte alle Höhen bis einschließlich 2,30 m im ersten Versuch. Damit stellte sie einen neuen Vereinsrekord auf – der bisherige hatte 22 Jahre Bestand gehabt. Und Maja holte sich den Regionalmeistertitel in der W14. Erst an 2,40 m scheiterte sie dreimal.

Maja Blohm wurde Regionalmeisterin im Stabhochsprung der W14 und stellte einen neuen Vereinsrekord auf.
Außerdem gab es zwei Siege im Hammerwurf. Marie Sahler (W15) zeigte sich stark in Form. Sie schleuderte den 3 kg-Hammer dreimal über die 49 m-Marke. Ihr weitester Versuch landete bei 49,74 m. Damit wurde sie überlegen Regionalmeisterin. Amelie Rumpf siegte im Hammerwurf der W14. Sie haderte allerdings mit ihrer Weite von diesmal „nur“ 41,86 m.

Wurden beide Regionalmeisterinnen im Hammerwurf (von links): Marie Sahler und Amelie Rumpf.
Endlich „back on track“ war Hanna Schneider (W15). Sie freute sich riesig, wieder auf der Bahn unterwegs sein zu dürfen. Nach einer langwierigen Fußverletzung hatte sie viel Durchhaltevermögen bewiesen und absolvierte einen tollen Weitsprungwettkampf. Ihre ersten Absprünge waren noch etwas zu flach, im dritten und vierten Versuch flog sie dann aber locker über 5 m. 5,12 m war ihr bestes Resultat. Damit wurde sie – nur 3 cm von der Vizemeisterschaft entfernt – knapp Vierte.
Auch über 100 m lief es sehr gut für sie. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes in der W15 gab es hier gleich drei Runden. Im Vorlauf sprintete Hanna mit 13,42 s als gesamt Zweitschnellste in den Zwischenlauf. Hier gelang ihr dann sogar eine Steigerung auf 13,28 s. Als erneut Zweitschnellste zog sie ins Finale ein. Hier schaffte sie mit 13,29 s noch einmal eine tolle Zeit und wurde ganz knapp geschlagen Dritte. Ihre Beine waren am Ende müde gewesen. Aber Hanna war einfach nur glücklich, wieder über die Laufbahn gesprintet zu sein und dass ihr Fuß der Belastung Stand gehalten hatte.

Nach langer Verletzungspause endlich wieder zurück auf der Bahn: Hanna Schneider sprintete auf Platz 3 über 100 m der W15.
Ebenfalls in der W15 waren Emma Keinbrecht und Lotta Herdter am Start. Emma flog m Weitsprung auf 4,58 m und den 5. Platz. Leider war ihr weitester Versuch knapp ungültig. Über 100 m sprintete sie nach einem nicht so guten Start 14,30 s und qualifizierte sich für die Zwischenläufe. Auch hier war das Teilnehmerfeld sehr groß. Im Zwischenlauf lief sie nach 14,43 s über die Ziellinie und verpasste das Finale um nur eine Hundertstelsekunde.
Lotta stellte sich schon zur Morgenstunde der Konkurrenz über 80 m Hürden. Leider blieb sie an der vorletzten Hürde hängen und musste dadurch im 4er- statt im 3er-Rhythmus die letzte Hürde angehen. So war sie enttäuscht über ihre Zeit von 14,28 s und den 9. Platz. Später ging sie auch noch über 800 m an den Start. Nach 2:52,33 min wurde sie Vierte.

In action über 100 m bzw. 100 m Hürden (von links): Emma Keinbrecht und Lotta Herdter.
In der U20 stellten sich Sophie Köble und Pauline Stahl der Konkurrenz. Sophie gelang mit 28,13 m ein solider Speerwurf und die Regionalvizemeisterschaft. Im Einwerfen hatte sie sogar noch weiter geworfen. Pauline sprintete über 100 m 13,39 s und wurde Dritte. Der Start war ihr diesmal nicht gelungen.

Sophie Köble wurde Regionalvizemeisterin im Speerwurf der U20.
Am zweiten Wettkampftag waren die männlichen Vertreter an der Reihe. Lukas Glöckner sprintete in neuer Saisonbestzeit von 21,53 s souverän zum Regionalmeistertitel über 200 m der Männer. Für eine noch bessere Zeit hatte ihm die Konkurrenz gefehlt.

Pauline Stahl sprintet auf Platz 3 über 100 m der U20.
Ebenfalls Regionalmeister wurde Philipp Welcker. Im Hochsprung der U20 war er mit erfreulichen 1,80 m nicht zu schlagen. An 1,85 m, die neue persönliche Bestleistung bedeutet hätten, scheiterte er nur ganz knapp.
Lukas Kremer (U18) absolvierte in Frankfurt seinen ersten Dreisprungwettkampf überhaupt. Hop, step, jump und er landete bei 11,73 m. Das bedeutete die Vizemeisterschaft. Im Hochsprung benötigte er etwas Zeit, um in den Wettkampf zu finden. Von Höhe zu Höhe gelangen die Sprünge besser. Am Ende schaffte er 1,70 m und wurde höhengleich mit dem Dritten Vierter aufgrund eines Fehlversuchs mehr. An den 1,73 m, mit denen er seine Bestleistung eingestellt hätte, scheiterte er nur hauchdünn.
Jayden Seck startete über 200 m der U20. Die Startkurve ging er leider etwas zu verhalten an, auf der Zielgeraden sprintete er in guter Manier. Am Ende lief er nach 23,78 s als Dritter über die Ziellinie.
Mit dem positiven Schwung dieses äußerst erfolgreichen Wochenendes blicken die Athlet*innen nun voller Vorfreude auf die letzten anstehenden Wettkämpfe der Saison.

Philipp Welcker wurde mit beachtlichen 1,80 m Regionalmeister im Hochsprung der U20.
Der zweite LSG-Werfertag 2026 am vergangenen Samstag stand unter dem nostalgischen Aspekt, dass die bisherige Hammerwurfanlage ein letztes Mal benutzt wurde. In dieser Woche wurde bereits mit den Abrissarbeiten begonnen und dann soll an gleicher Stelle ein größerer, modernerer und vor allem auch besserer Hammerwurfring entstehen, so LSG-Vorsitzender Thomas Laux. In dem Ring hatte Weltmeister Heinz Weis 1998 die Rekordweite von 76,40 m geworfen, ehe diese im April 2010 von Sergej Litvinov auf 77,17 m verbessert worden war. Jetzt wird der Ring angehoben und es kommt eine große Betonplatte dazu, um noch bessere Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.
Am Samstag waren es erneut stattliche 113 Teilnehmer aus 51 Vereinen, die auf dem alten Sportplatz am Bahndamm in Niederselters um große Weiten im Hammerwurf, Diskuswurf und Kugelstoßen kämpften. Viele kamen wieder von weit her. Die LSG sorgte mit über 30 ehrenamtlichen Kampfrichter*innen und Helfer*innen für einen reibungslosen Ablauf und tolle Wettkampfbedingungen an dem mit 38 Grad sehr heißen Tag. Und Jule Sahler versorgte mit ihrem Verkaufsteam die Wettkämpfer, Kampfrichter, Betreuer und Zuschauer wieder einmal hervorragend mit Essen und Getränken - auch dank zahlreicher Kuchen-, Laugengebäck- und Salatspenden.

Die Bestweite des letzten Wettkampfes im alten Hammerwurfkäfig gelang Sebastian Arnold vom TuS Weilmünster, der als einziger in einem gültigen Versuch die 50 m-Linie übertraf. Er siegte mit 50,67 m im Männerwettbewerb. Darleen Kronsfoth (TV Eschhofen) sicherte sich den Tagessieg im Hammerwurf der Frauen mit 41,58 m.
Besonders erfolgreich waren wieder einmal die drei jungen Athletinnen aus dem Südkreis im Hammerwurf der U16. Sie zeigten erneut Leistungen der deutschen Spitzenklasse. Marie Sahler (LSG) gewann die W15 mit exzellenten 49,69 m und warf dabei erstmals mit vier statt der bisher drei Drehungen. Mina Antonia Dehbashi (W15, TG Camberg) kam auf 43,54 m und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Amelie Rumpf (LSG) gewann in der W14 mit 43,39 m, auch sie hatte wieder auf vier Drehungen umgestellt. Mina erzielte dazu noch starke 12,38 m im Kugelstoßen und siegte damit. Mit dem Diskus wurde sie Dritte mit 30,71 m.

Marie Sahler schleuderte den 3 kg-Hammer auf exzellente 49,69 m und holte sich damit den Sieg in der W15. In der aktuellen Bestenliste steht sie in Deutschland auf Platz 2.
LSG-Senior Dieter Laux gelang in der M60 mit 34,43 m der Tagessieg sowohl im Hammerwurf als auch mit der Kugel (11,01 m). Im Diskuswurf kam er mit 36,51 m auf Platz 2. Eine neue persönliche Bestleistung gelang Jutta Kerth (LSG) in der W55 mit dem 3 kg-Hammer. Sie erzielte bemerkenswerte 33,26 m und wurde damit Zweite. Sabine Rumpf (LSG) siegte mit der 4 kg-Kugel und 10,27 m ebenso wie im Diskuswurf mit 42,52 m und im Hammerwurf mit 34,20 m. Sehr stark präsentierte sich auch Philip Sahler (LSG) in der M13. Im Kugelstoßen wurde er Dritter mit 8,83 m vor seinem Vereinskameraden Aaron Martin (8,21 m, Platz 5) und er sicherte sich dazu den Tagessieg im Diskuswurf mit neuer persönlicher Bestleistung von 33,02 m. Aaron wurde hier Vierter mit 19,68 m. Drei Siege gingen an Adam Dierlmaier (LSG) in der M12. Er gewann mit der Kugel (7,86 m), dem Diskus (22,73 m) und auch mit dem Hammer (23,47 m).

Michael Klautke (M70) hat immer noch Freude am Diskus- und Hammerwerfen.
Platz 2 im Hammerwurf der W13 ging an Amalia Meyer (LSG). Mit 38,40 m lag sie nur 5 cm hinter der Siegerin. Mit dem Diskus wurde Amalia mit 25,05 m ebenfalls Zweite. Im Kugelstoßen waren es am Ende 7,98 m und Platz 4. Ihr Trainer Jürgen Willert sicherte sich mit 30,07 m den zweiten Platz im Hammerwurf der M60. Michael Klautke (LSG) schaffte in der M70 mit 27,08 m den zweiten Platz und erzielte im Diskuswurf 25,45 m, die ihm Platz 5 einbrachten. Hanna Schneider (LSG) freute sich nach langer Verletzungspause über ihr Comeback auf dem Wurfplatz. Sie sicherte sich Platz 4 im Kugelstoßen der W15 mit toller neuer Bestweite von 10,94 m und auch im Diskuswurf gelang ihr eine neue persönliche Bestleistung mit 27,85 m (Platz 4).

Philip Sahler gelang im Diskuswurf der M13 mit 33,02 m eine neue persönliche Bestleistung.
Am kommenden Wochenende stehen für die LSG-Athlet*innen die Regionalmeisterschaften in Frankfurt für die Region Rhein-Main auf dem Programm. Die Jüngsten (U8 und U10) gehen in Löhnberg bei der dritten Auflage des Süwag Kila Cup an den Start. Und für die Werfer geht es zudem am 29. August beim Werfertag in Elz weiter, wo auch die Kreismeistertitel im Kugelstoßen, Diskuswurf und dem Hammerwurf vergeben werden.

Adam Dierlmaier siegte in der M12 in allen drei angebotenen Disziplinen.
Am Samstag fand mit dem 2. LSG Werfertag der letzte Wettkampf auf der alten Hammerwurfanlage in Selters statt. Hier wurden viele große Weiten gezeigt und einige der besten Hammerwerferinnen und Hammerwerfer haben von dieser Hammerwurfanlage geworfen.

Am heutigen Tag beginnt der Abriss der Fundamente und es Ringes um Platz für die neue Hammerwurfanlage zu machen.

Der 2. Werfertag 2026 war mit über 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Ergebnisliste dazu finden Sie hier.
Wir bedanken uns bei allen Kampfrichtern und Helfern, die bei diesen heißen Bedingungen für einen reibungslosten Ablauf gesorgt haben.
Die Online-Urkunden können Sie hier einsehen
Wir bedanken uns bei allen Meldungen für den 2. Werfertag. Eine Meldeliste dazu finden Sie hier. Dort können auch die Ergebnisse am Wettkampftag eingesehen werden. Außerdem wird es auch wieder Online-Urkunden geben.
Der Zeitplan musste aufgrund der großen Teilnehmerzahlen Frauen und Seniorinnen Bereich sowie im Diskuswurf M60 und älter angepasst werden. Alle Wettkämpfe der Frauen und Seniorinnen wurde in 2 Gruppen aufgeteilt.
Bitte beachtet besonders auch beim Diskuswurf der M60 & M65, dass wir dort den Wettkampf auf 10 Uhr vorgezogen haben. Bitte beachtet dies im neuen Zeitplan.
Die Änderungen sind wie immer gelb markiert. Nachmeldungen sind nur noch eingeschränkt möglich.