Im Frühjahr 2017 gründete Max Stillger die nach ihm benannte Stiftung, die seit 2018 alljährlich Vereine, Projekte und Institutionen begünstigt, die sich in besonderer Weise für das Wohl unserer Gesellschaft einsetzen. Auch besonders erfolgreiche Einzelsportler und engagierte Menschen gehören jedes Jahr zu den Zuwendungsempfängern. Im letzten Jahr erhielt Chantal Ferdinand, die für den LSG-Instagram-Auftritt verantwortlich zeichnet, den Ehrenamtspreis für junges Engagement.
„Wir können sehr stolz sein auf viele Menschen, die sich rund um Limburg für das Gemeinwohl einsetzen. Diese Personen, Vereine, Gruppen und Institutionen wollen wir weiter nach besten Kräften unterstützen“, sagte Max Stillger bei der diesjährigen Ausschüttungsfeier im Vereinsheim der Blauen Funker in Limburg. Die Förderung des Ehrenamts und der Vereinskultur liege ihm besonders am Herzen. 36 Vereine, Projekte und Institutionen wurden mit insgesamt 41.522 Euro bedacht.
Zu den Begünstigten gehörte in diesem Jahr auch wieder die LSG, die einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.100 Euro erhielt. Das Geld wird in die Kinder- und Jugendarbeit fließen, ganz konkret in die Finanzierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Die LSG wurde kürzlich von der Sportjugend Hessen offiziell als Einsatzstelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport anerkannt. Ab Sommer wird eine junge FSJlerin die ehrenamtliche Arbeit der Trainer*innen und Übungsleiter*innen bejm Kinder- und Jugendtraining für junge Sportler*innen im Alter von 3 bis 15 Jahren unterstützen. Die LSG wird damit ihr Engagement für mehr Bewegung aber auch außerhalb des Vereins weiter ausbauen – sowohl in der Schule im Goldenen Grund als auch in den Niederselterser Kitas: Das AG-Angebot in der Schule kann erweitert werden und zu der Kooperation mit der Oberselterser Kita St. Antonius und der Kita Auenland in Niederselters wird ab dem neuen Kindergartenjahr eine dritte Kita-Kooperation unter dem Motto „mehr Bewegung in den Kindergarten“ hinzukommen.
"Die Fachwelt betont immer wieder, wie wichtig Bewegung für Kinder und Jugendliche ist. Die Spende der Max-Stillger-Stiftung hilft uns sehr, einen weiteren Schritt zu machen, das FSJ zu finanzieren und noch mehr Bewegung in die Kindergärten und die Schule zu bringen. Die Bewegung ist essentiell für die Gesundheit, das Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein der Kinder und macht sie stark", hob LSG-Vorsitzender Thomas Laux anlässlich der Ausschüttungsfeier hervor.
Kerstin Rumpf und Tanja Seck (2. und 3. von links) nahmen für die LSG an der Ausschüttungsfeier der Max-Stillger-Stiftung teil und erhielten einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.100 Euro, die in die Finanzierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres bei der LSG fließen werden.
Nach mehreren Jahren Trainingslager an der italienischen Adriaküste führte die Reise der LSG in diesem Jahr gleich zu Beginn der Osterferien wieder einmal an die ligurische Küste, um sich auf die Sommersaison vorzubereiten. Im toskanischen Marina di Pietrasanta fanden die 80 Aktiven ideale Trainingsbedingungen vor.
80 Teilnehmer*innen genossen das herrlich warme Wetter im LSG-Trainingslager in der Toskana am ligurischen Meer.
Das neu renovierte Stadion war sehr gut ausgestattet, und in direkter Nachbarschaft lag ein idyllischer Park, der für die Läufer*innen gute und schöne Strecken bot. Gleichzeitig rundete das familiengeführte Hotel in Strandnähe die tollen Rahmenbedingungen für einen gelungenen Aufenthalt ab.
Frisbee-Spiel zum Aufwärmen.
Auch Ballspiele waren zum Aufwärmen sehr beliebt.
Die Schüler*innen, jugendlichen und erwachsenen Wettkampfsportler um die Trainer Sven Medenbach, Martin Böhm, Thomas Laux, Jürgen Willert, Martin Rumpf und Sebastian Arnold bereiteten sich sehr fokussiert auf die Sommersaison vor. Andrea und Jörg Hepp sorgten für die physiotherapeutische Betreuung der Athletinnen und Athleten.
Die Breitensportler und mitgereisten Eltern sowie jüngeren Geschwister nutzten wie immer die Gelegenheit, bereits ihr Sportabzeichen zu absolvieren. Außerdem taten sie viel für ihre allgemeine Fitness. So etwa mit Kräftigungs- und Dehnübungen mit kleineren Geräten wie dem Theraband, Redondo-Ball oder Spinefitter oder einfach dem eigenen Körpergewicht; mit Wirbelsäulengymnastik, Koordinationstraining zur Schulung des Gleichgewichts, Yoga oder auch Aerobic – angeleitet durch Physiotherapeutin Andrea Hepp und LSG-Übungsleiterin Jutta Rumpf.
Bei all dem kamen der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz und es entwickelte sich eine tolle Gruppendynamik in der sehr harmonischen Gruppe. An den trainingsfreien Tagen ging es nach Pisa, Lucca, La Spezia bzw. Florenz.
Nur zwei Wochen nach ihrem Erfolg als Hessische Vizemeisterin im 10 km-Straßenlauf mit persönlicher Bestzeit ging Mara Fladung erneut über diese Distanz an den Start. Sie wollte einfach ihre aktuell gute Form ein weiteres Mal nutzen – und das gelang ihr beim 43. Seligenstädter Wasserlauf.
Schon um 9:30 Uhr fiel der Startschuss am Seligenstädter Mainufer. Etwa 500 Läuferinnen und Läufer machten sich auf die Wendepunktstrecke am Mainufer entlang, vorbei an Kahl am Main bis zum Wendepunkt in Klein-Krotzenburg und wieder zurück. Die Sonne strahlte, aber es war windig und kühl.
Trotzdem lief es für Mara blendend. Sie lieferte sich ein spannendes Rennen um die Plätze 2, 3 und 4 der weiblichen Teilnehmenden. Am Ende sicherte sie sich mit nur 5 Sekunden Rückstand auf die Zweite den hervorragenden 3. Rang der weiblichen Gesamtwertung und siegte in der W30. Unter allen 487 männlichen und weiblichen Finishern belegte sie den ausgezeichneten 28. Platz. Mit exzellenten 39:18 min verbesserte sie sich um mehr als eine halbe Minute gegenüber den Hessischen Straßenlaufmeisterschaften und stellte damit abermals eine neue persönliche Bestleistung auf. Mara freute sich sehr über diese tolle Zeit und auch über ihre Geschenke: „Geschenkpackungen Köhler Küsse (vom Sponsor) als Präsente für die Gesamtwertung und die Altersklasse waren die perfekte Belohnung!“
Mara Fladung kurz vor ihrem Zieleinlauf im 10 km-Straßenlauf: Sie siegte beim Seligenstädter Wasserlauf mit der neuen persönlichen Bestzeit von exzellenten 39:18 min in der W30.
Ein neuer Teilnehmerrekord mit 29.841 Sportlerinnen und Sportlern in den Disziplinen Marathon, Halbmarathon, 10-Kilometer-Lauf, Nordic Walking und Marathonstaffel, Bilderbuchwetter, tolle Stimmung bei Läufern und Zuschauern – das ist die Kurzzusammenfassung des 33. ADAC Marathon Hannover vom vergangenen Sonntag. Geschätzt sollen mehr als eine Viertelmillionen Zuschauer bei Niedersachsens größtem Laufspektakel die Innenstadt in eine einzige große Laufparty verwandelt haben. Samba-Trommler, Musiker aller Art, aber auch Turner, Tänzer und vieles mehr waren zu sehen und vor allem auch zu hören.
Die vielfältige, abwechslungsreiche und vor allem flache Strecke – mit nur 20 m Höhenunterschied - führte die Wettkämpfer aus 106 Nationen an den schönsten Plätzen der Stadt vorbei: Der Maschsee, das Neue Rathaus und die Herrenhäuser Gärten waren nur einige Highlights auf der Route.
Rafael Gottschling in Hannover auf dem Weg zum neuen LSG-Vereinsrekord im Halbmarathon in starken 1:23:15 h.
Mittendrin in diesem Spektakel und zum ersten Mal in Hannover dabei war LSG-Läufer Rafael Gottschling aus Eisenbach. Er ging mit mehr als 10.220 Läuferinnen und Läufern auf der Halbmarathondistanz an den Start und erzielte einen super Erfolg. Unter den 6138 männlichen Absolventen lief er als 146. über die Ziellinie. Allein in seiner Altersklasse M35 waren 936 Männer am Start. Rafael sicherte sich hier den exzellenten 27. Platz. Mit ausgezeichneten 1:23:15 h erzielte er nicht nur eine neue persönliche Bestmarke, sondern stellte einen neuen LSG-Vereinsrekord auf. Seine Durchschnittszeit lag damit bei 3:58 min pro Kilometer. Die bisherige Rekordmarke stammte von Toni da Conçeicão aus dem Jahr 2010 (1:23:39 h).
„Ich bin trotz der mäßigen Vorbereitung doch sehr zu frieden. Es war eine tolle Veranstaltung!“, lautete Rafaels kurzes Statement.
Gut 100 Sportler*innen aller Altersklassen versammelten sich am Samstag zum 1. LSG-Werfertag des Jahres auf dem alten Sportplatz in Niederselters und maßen sich im Kugelstoßen, Diskus- und Hammerwerfen. Viele nahmen wieder lange Anfahrtswege in Kauf, um in den nicht so häufig angebotenen Wurfdisziplinen antreten zu können: so z. B. aus der Eifel, der Pfalz, dem nordhessischen Knüllwald oder auch dem Hunsrück. Während es am Vormittag noch recht frisch war, schwenkte das Wetter um die Mittagszeit um auf Sonnenschein und angenehme Temperaturen.
Mehr als 100 Teilnehmer*innen aus nah und fern kamen zum 1. LSG-Werfertag des Jahres – insbesondere die Schüler*innen-Wettkämpfe waren sehr gut besucht.
Fast 30 Kampfrichter und Helfer waren für die Wettkämpfer im Einsatz. LSG-Sportwart Sven Medenbach sorgte im Wettkampfbüro einmal mehr für schnelle Auswertungen und eine top Organisation. Jule Sahler bot mit ihrem Verkaufsteam wieder eine ausgezeichnete Verpflegung für alle Beteiligten an. Sie konnte auf viele Kuchen-, Laugengebäck und Salatspenden zurückgreifen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Wettkampf in irgendeiner Weise unterstützt haben.
Besuch des heimischen Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister beim LSG-Werfertag – hier im Gespräch mit dem LSG-Vorsitzenden Thomas Laux
Aus heimischer Sicht überragte im Männerwettkampf Sebastian Arnold vom TuS Weilmünster als dreifacher Sieger. Der frisch gebackene Master-Student siegte mit 13,36 m mit der Kugel, 35,35 m mit dem Diskus und starken 54,11 m im Hammerwurf. Sein neuer Schützling Polly Nierfeld (LSG) gewann den Hammerwurf der wJU 18 mit erfreulichen 40,30 m. „Endlich wieder über 40 m, aber dennoch nicht das, was Polly im Training schon gezeigt hat“, resümierte Sebastian in seiner neuen Trainerrolle. Nur etwas weniger erzielte ihre Vereinskameradin Marie Sahler im Hammerwurf der W14. Sie war mit 38,18 m nicht zu schlagen, hatte aber ebenfalls auf eine Weite jenseits der 40 m gehofft. Ihre Trainingspartnerin Hanna Schneider belegte mit 30,15 m Platz 2.
Marie Sahler gewann den Hammerwurf der W14 mit 38,18 m.
Die Tagesbestweite im Diskuswurf gelang einmal mehr Lokalmatadorin Sabine Rumpf, die mittlerweile in der W40 geführt wird, aber mit 46,25 m an diesem Tag so weit wie kein anderer Athlet bzw. keine andere Athletin warf. Zudem stellte sie einen Platzrekord in der W40 auf.
Keine/r warf an diesem Tag den Diskus weiter als Sabine Rumpf, die starke 46,25 m erzielte.
Das Highlight aus heimischer Sicht war der neue Platzrekord des 12-jährigen Philip Sahler (LSG), der den Rekord des heutigen Weltklassewerfers Sören Klose (Deutscher Meister 2023 und 2024, Olympiateilnehmer in Paris) auf starke 36,76 m verbesserte. Der bisherige Rekordhalter gratulierte auch gleich via WhatsApp. Zudem gewann Philip das Kugelstoßen mit 7,68 m und den Diskuswurf mit 21,82 m.
Philip Sahler stellte mit exzellenten 36,76 m einen neuen Platzrekord im Hammerwerfen der M12 auf.
Bei den Frauen konnte sich Chantal Ferdinand (LSG) mit dem Diskus auf 28,36 m steigern. Sie wurde damit 4. hinter Sina Edel vom TV Eschhofen, die auf 29,50 m kam. In der weiblichen Jugend U20 siegte Shana Denzin vom TV Elz im Kugelstoßen mit 9,35 m knapp vor Milla Nierfeld (LSG) mit 9,26 m und wurde im Hammerwurf mit 33,11 m 2. hinter ihrer Vereinskameradin Sophia Philipp, die mit 33,40 m siegte. Gut in Form präsentierte sich Leslie Arbeiter von den Lf Villmar als 2. im Kugelstoßen der wJU18 (10,79 m) und 4. im Diskuswurf (25,54 m).
LSG-Neuzugang Vanessa Gottschling (li.) und LSG-Mehrkämpferin Chantal Ferdinand beim Diskuswurf.
Bei den Jungen M15 wurde Jayden Seck von der LSG mit 10,06 m 2. vor Maurice Joel Schwarze vom SC Oberlahn, der auf 9,34 m kam. Mit dem Diskus war es dann umgekehrt: Maurice wurde hier 2. mit 29,55 m und Jayden 3. mit 28,67 m. In der M14 siegte Samy Räderscheidt vom LC Mengerskirchen mit dem Diskus (25,94 m) und wurde dazu 2. mit der Kugel (7,95 m). In der W15 sicherte sich Nele Herborn von den Lf Villmar mit 9,92 m den 2. Platz im Kugelstoßen und 19,60 m im Diskuswurf (3.). Pauline Schmitt von der LSG wurde hier im Hammerwurf 3. mit 24,85 m. Nicht zu schlagen im Kugelstoßen der W14 war Mina Antonia Dehbashi von der TG Camberg. Sie kam auf 10,72 m und lag damit 2 m vor der Konkurrenz, angeführt von Lu Nierfeld (LSG) mit 8,58 m und Hanna Schneider (LSG) mit 8,48 m. Deutlich auch Minas Sieg mit dem Diskus und 25,74 m. Hier wurde Hanna 2. mit 22,71 m und Lu 3. mit 21,26 m. Nick Zecher vom SC Oberlahn gewann den Diskuswurf der M13 mit 25,81 m. Seine Vereinskameradin Mona Leretz kam in der W12 mit 7,39 m auf Platz 1 und war auch im Diskuswurf mit 20,13 m nicht zu schlagen.
Bei den Senioren gewann Martin Böhm (LSG) in der M35 den Diskuswurf mit 31,69 m und Peter Schüssler vom TV Elz den Hammerwurf mit 44,15 m. Ganz neu für die LSG am Start war Vanessa Gottschling, die im Diskuswurf der W35 mit 27,26 m siegreich war. Jutta Kerth von der LSG freute sich über 30,20 m im Hammerwurf der W 55 und Platz 2. Dieter Laux (ebenfalls LSG) siegte mit der Kugel mit 11,87 m, wurde 2. mit dem Diskus (37,07 m) und ebenfalls 2. mit dem Hammer (32,90 m). Leicht angeschlagen wurde Jürgen Willert hier 3. mit 26,41 m. Ältester Teilnehmer des Tages war Manfred Reichel aus Siegen, der als M90-Athlet den 3 kg schweren Hammer auf 22,12 m und den 1 kg schweren Diskus auf 14,80 m beförderte. Der 2. LSG-Werfertag steigt erst am 12. Juli 2025. Jetzt holen sich die Athlet*innen der LSG erst einmal den Feinschliff im Trainingslager in Italien.
Fast 30 Kampfrichter und Helfer waren für die Wettkämpfer*innen im Einsatz.
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