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Sportfeste in Edenkoben und Mörfelden

Beim Masters-Sportfest in Edenkoben ging Jutta Kerth in der W55 an den Start. Sie konnte im Weitsprung mit 3,45 m ihre Saisonbestleistung steigern. Außerdem ging sie noch über die 60 m und die 100 m an den Start. Bei den 100 m herrschte ein starker Gegenwind. Jutta erreichte das Ziel nach 18,75 sec und die 60 m in 10,68 sec.

An anderer Stelle nahm Lu Nierfeld im Dreisprung der W15 beim Sportfest in Mörfelden teil. Sie zeigte eine gute Serie und blieb mit 10,50 m nur knapp unter ihre Bestleistung.

Viele gute Leistung beim Sportfest in Alten-Buseck

Bei den Kreismeisterschaften der U14 und U12 des Kreises Gießen in Alten-Buseck nahmen einige Athletinnen und Athleten von der LSG außer Konkurrenz teil.

Direkt mit 3 Bestleistung nach ihrer Verletzung überzeugte Maja Blohm in der W13. Sie war die schnellste über die 60 m Hürden und auch die schnellste über die 75 m und zeigte jeweils einen guten Lauf. Dabei lief sie beide Strecken in genau der gleichen Zeit von 11,06 sec. Im Weitsprung sprang sind dann mit 4,53 m ebenfalls eine Bestleistung, wobei sie dabei immer noch viel Potenzial aufzeigt.

Ebenfalls in der W13 überzeugte auch Amalia Meyer im Weitsprung mi 4,38 m und einer deutlichen Bestleistung. Über die 60 m Hürden ging sie mit einem guten Start in den Lauf. Blieb leider an der 4. Hürden hängen und strauchelte dabei. Dennoch blieb die Zeit noch bei 11,15 sec stehen. Über die 75 m Sprintdistanz zeigte sie dann mit 11,28 sec einen soliden Lauf.

Bei der M13 kam Philip Sahler im Ballwurf mit 37,50 m nahe an seine Bestleistung ran. Im Weitsprung zeigte er gute Sprünge. Leider waren viele Sprünge ganz knapp ungültig und am Ende sprang er im letzten Versuch mit 3,69 m sein besten Sprung im Wettkampf. Über die 60 m Hürden blieb er nach dem Start leider an der 2. Hürde hängen. Er kam am Ende nach 16,41 sec ins Ziel. Im Hochsprung überzeugte er mit guten Sprüngen über 1,26 m. An der nächsten Höhe hatte er dann aber leider Anlaufprobleme, so dass er diese Höhe nicht mehr schaffte.

Lokman Dierlmaier überzeugte beim Ballwurf mit guten Würfen und stellte mit 27 Meter eine neue Bestleistung auf. Sein Bruder Adam sprang das 1. Mal Hochsprung im Wettkampf bei der M12 und sprang über 1,06 m. Beim Ballwurf blieb er mit 28 Meter hin den Erwartungen, da die Würfe alle zu flach waren.

„Werfen fetzt“: Marie Sahler und Amelie Rumpf genießen die einzigartige Atmosphäre der internationalen Halleschen Werfertage

Die Halleschen Werfertage – in diesem Jahr bereits zum 51. Mal ausgerichtet – haben eine lange Tradition als internationales Leichtathletik-Meeting der Wurfdisziplinen. Sie laufen mittlerweile unter dem Motto #werfenfetzt! und wurden diesem Slogan einmal mehr gerecht. Auf einem in Deutschland einmaligen Wurfgelände, auf dem Speerwurf, Kugelstoß, Diskuswurf und zwei Hammerwettbewerbe gleichzeitig ausgetragen werden können, gab es am 15. und 16. Mai zwei Tage voller Spannung, sportlicher Höchstleistungen und einzigartiger Atmosphäre.

Das „Familientreffen“ der Werfer genießt seit vielen Jahren national und international hohes Ansehen und ist eines der besten Spezialmeetings der Welt. Zwei der herausragenden Merkmale dieser Veranstaltung sind, dass die Zuschauer an der jeweiligen Wurfanlage hautnah an die Sportler herankommen und die einzigartige Bandbreite der teilnehmenden Sportler. Von den Schülerklassen bis zum Weltklassesportler, vom Nachwuchstalent bis zu den international erfolgreichen Behindertensportlern – alle bestreiten ihre Wettkämpfe und genießen die Atmosphäre und die idealen Wettkampfbedingungen. Mehr als 500 Athlet*innen aus etwa 40 Nationen waren in Halle an der Saale am Start.

Zum ersten Mal bei den Halleschen Werfertagen am Start (v. li.): Amelie Rumpf und Marie Sahler.

Zum ersten Mal dabei waren in diesem Jahr Marie Sahler (W15) und Amelie Rumpf (W14). Sie traten mit 12 weiteren U16-Athletinnen im Hammerwurf an. Neben der aktuell alles überragenden Rosina Holzhey aus Hindelang waren auch zwei sehr starke Werferinnen aus Ungarn am Start, die mit großen Weiten gemeldet waren. Beide konnten aber im Wettkampf nicht das zeigen, was die Vorleistung versprach. Ganz anders Amelie, die gleich im ersten Versuch mit 43,36 m bis auf einen Meter an ihre persönliche Bestweite herankam. Ihr gelangen danach noch drei Würfe über 40 m, aber der erhoffte Ausreißer nach oben blieb leider aus. Am Ende bedeutete dies Rang 6 für sie.

Marie hatte beim Einwerfen große Probleme mit dem Ring, der nach ihrer Einschätzung „zu rau“ war und sie so nicht gut mit den Füßen drehen ließ. Dazu kam, dass ihr erster Versuch im Netz landete. So dauerte es einen Moment, bis sie richtig in den Wettkampf hineinkam. Doch dann gelang es ihr, sich von 45,36 m über 47,78 m auf 48,07 Meter zu steigern. Damit blieb sie nicht weit von ihrer persönlichen Bestleistung aus der Vorwoche (48,98 m) entfernt. Einziger Wermutstropfen: Sie belegte damit knapp den undankbaren 4. Platz, denn in Halle gibt es eine wirklich stimmungsvolle und beeindruckende Siegerehrung für die besten Drei.

Nach ihrem eigenen Wettkampf genossen die beiden Trainingspartnerinnen die Hauptwettbewerbe der Männer und Frauen und freuten sich, die Spitzenathlet*innen mit ihren Trainer*innen so hautnah erleben zu dürfen.

Idsteiner Stadtlauf: Lauf- und Walkingspaß vor Fachwerk und Hexenturm

In diesem Jahr fand der Idsteiner Stadtlauf bereits zum 21. Mal im Rahmen des Weinfestes statt. Wieder einmal verwandelte sich die einzigartige Kulisse der Idsteiner Altstadt – geprägt von Fachwerk und dem historischen Hexenturm – in eine Laufmeile. Bei bestem Laufwetter gingen über 1400 Teilnehmer*innen aller Altersklassen auf verschiedenen Strecken an den Start. Als Hauptlauf wurden 5 km angeboten. Gestartet wurde auf dem Parkplatz am Schlossteich, das Ziel befand sich in der Rodergasse.

Sechs Athlet*innen waren für die LSG am Start. Drei von ihnen kamen vom LSG-Walkingtreff. Sie traten wie mehr als 60 weitere Teilnehmer*innen über 5 km Walking an und bewältigten die Strecke gemeinsam im gleichen Tempo. Jaqueline Schön, Daniela Böcher und Inge Böcher überquerten nach erfreulichen 40:31 min zeitgleich die Ziellinie. Jaqueline und Daniela siegten damit in der W45 und Inge gewann in der W70.

Die Straßen der Idsteiner Innenstadt waren gesäumt von vielen Zuschauern, die die Läufer*innen lautstark anfeuerten. Mittendrin Sascha Heimrich über 5 km.

Im Lauf über 5 km waren fast 750 Läufer*innen am Start. Zum ersten Mal für die LSG dabei war Romy Kilian. Die 18-Jährige benötigte 23:18 min und war damit die schnellste Läuferin in der weiblichen Jugend U20. Sascha Heimrich erzielte nur 5 Tage nach seinem Debüt über die Halbmarathondistanz 24:08 min und wurde 24. der M45. LSG-Lauf- und Walkingtreffleiterin Silke Lennartz überquerte nach 29:47 min die Ziellinie und holte Platz 6 in der W60.

Erinnerungsfoto vom Idsteiner Stadtlauf mit dem OBI-Maskottchen (v. li.): Sascha Heimrich, Silke Lennartz, Daniela und Inge Böcher sowie Jaqueline Schön.

Lotta Herdter und Emma Keinbrecht schreiben Vereinsgeschichte

Lotta Herdter (W15) und Emma Keinbrecht (W14) haben letzten Donnerstag (Christi Himmelfahrt) Vereinsgeschichte geschrieben. Bis dato war noch nie eine LSG-Athletin in einem Hindernislauf (1500 m, 2000 m oder 3000 m Hindernis) angetreten, obwohl es den Hindernislauf für weibliche Klassen seit 1998 gibt. Die beiden Nachwuchsathletinnen waren nun die Ersten in der 57-jährigen Vereinsgeschichte.

Sie gingen bei den Süddeutschen Meisterschaften im Hindernislauf der U16 an den Start, die im Rahmen des Internationalen Sportfestes in Koblenz ausgetragen wurden. Beide waren am Wettkampftag sehr aufgeregt, schlugen sich aber prima.

Im Vorfeld hatten sie sich u. a. mit einem selbst gebastelten Hindernis, das Trainer Jürgen Willert gezimmert hatte, auf den Lauf vorbereitet. Sie hatten damit an der Weitsprunggrube den Wassergraben simuliert, der über 1500 m Hindernis insgesamt dreimal zu überwinden ist – einmal in jeder Runde. Der Wassergraben einschließlich des Hindernisses hat eine Breite und eine Länge von jeweils 3,66 m. Die Länge wird von der ersten Hinderniskante gemessen. Auf den ersten 1,20 m ist er 50 cm tief, danach läuft er flach bis zur Laufbahnhöhe aus.

Emma Keinbrecht und Lotta Herdter (v. li.) bei der Überquerung des Wassergrabens über 1500 m Hindernis im Rahmen der Süddeutschen Meisterschaften in Koblenz.

Außerdem sind pro Runde vier 76 cm hohe Hindernisse zu überlaufen. Dafür hatten Lotta und Emma mit Hürden geübt. Der entscheidende Unterschied zum Hindernislauf ist dabei jedoch, dass beim Hürdenlauf L-förmige Hürden genutzt werden, die nachgeben und sich umkippen lassen, ein Hindernis dagegen auf Stützen steht und gerade nicht umkippen kann und soll, da mehrere Runden zu laufen sind. Daher wiegt es zwischen 80 bis 100 kg. Es ist 3,94 m breit, damit es auch von mehreren Läufern gleichzeitig überwunden werden kann.

„Die Mädels haben das prima gemacht und waren beide auch sehr zufrieden“, berichtete Trainer Thomas Laux, der als Betreuer vor Ort war. „Lotta hatte die beste Hürdentechnik im Feld. Selbst in der letzten Runde haben beide die Hindernisse in einer guten Hürdentechnik überlaufen. Am Ende machte die reine Laufzeit den Unterschied.“ Lotta holte Bronze in der W15-Wertung mit 6:25,22 min, Emma wurde in der W14 ebenfalls Dritte mit 6:33,34 min.

Spaß hatten beide auch. O-Ton Lotta: “Die Hürden und der Wassergraben haben richtig Spaß gemacht, das Laufen war mega anstrengend!”

Schönes Erinnerungsfoto von Emma und Lotta im Wassergraben bei den Süddeutschen Meisterschaften in Koblenz. 

Marta Litzinger läuft Bestzeit über 800 m

Marta Litzinger (W13) erzielte beim Abendsportfest in Wiesbaden mit erfreulichen 2:54,15 min über 800 m eine neue persönliche Bestzeit und wurde Zweite.

Gutenberg Halbmarathon Mainz: Debüt für Sascha Heimrich, Mara Fladung begeistert über 10 km

„Der Halbmarathon in Mainz steht für Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude. Er verbindet sportlichen Ehrgeiz mit der besonderen Atmosphäre hier in Mainz. Vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten, durch lebendige Straßen und getragen von der Unterstützung der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer wird der Halbmarathon zu einem unvergesslichen Erlebnis“, schrieb der Mainzer Oberbürgermeister in seinem Vorwort zum 3. Gutenberg Halbmarathon.

Mainz lud am 10. Mai 2026 zu einem der stimmungsvollsten Halbmarathons Deutschlands. Wenn zehntausende Mainzer die Straßen säumen, herrscht in der Stadt am Rhein fast so viel Energie wie zur Fassenacht. Die schnelle, flache Strecke führt durch die historische Altstadt, vorbei am Dom und über den Rhein. Die „Mainzer Lebensfreude“ trägt jeden Läufer bis über die Ziellinie. Ein absolutes Highlight im deutschen Laufkalender.

Insgesamt waren allein für den Halbmarathon 12.960 Teilnehmer gemeldet. Angeboten wurde aber auch ein 10 km-Rennen, Staffelläufe für Schüler und ein Bambinilauf. Zusammen mit den kürzeren Wettbewerben lag die Zahl der registrierten Sportler bei über 17.500.

Los ging es mit dem 10 km-Lauf. Der Startschuss fiel bereits um 8.45 Uhr an der Große Bleiche, nahe des Kurfürstlichen Schlosses. Die Bedingungen waren am Morgen durchgehend sehr gut und von der aufkommenden Wärme, über die beim Halbmarathon geklagt wurde, waren die insgesamt 1621 Teilnehmer nicht betroffen. Die Frauen waren hier mit 977 Finishern in der Überzahl.

Vorbei an Tausenden Zuschauern lief Mara Fladung über 10 km durch Mainz.

Mit dabei war LSG-Läuferin Mara Fladung. Sie hatte sich recht spontan für einen Start in Mainz entschieden und überraschte sich selbst. Sie erzielte auf der Strecke durch die historische Mainzer Altstadt und die Neustadt mit ihren belebten Plätzen durch zahlreiche Musik- und Tanzgruppen starke 39:36 min. Das Beste: Sie wurde damit Dritte der fast 1000 Läuferinnen! „Ich wäre gerne etwas schneller gelaufen, aber dass es dann der dritte Platz bei einem so großen Event geworden ist, hat mich natürlich mehr als glücklich gemacht!“ berichtete sie begeistert. „Ein schönes Blumensträußchen zum Muttertag nimmt man dann doch gerne mit. Noch ein bisschen den Halbmarathon angefeuert und die 60 Minuten Grenze fallen sehen - perfekter Sonntag.“

Mara Fladung war überglücklich, auf Platz 3 von knapp 1000 Frauen über 10 km gelaufen zu sein.

Mara meinte damit das historische Männerrennen im Halbmarathon: Der 24 Jahre alte Kenianer Dennis Kipkogei raste in 59:14 Minuten durch Mainz und schrieb damit Geschichte. Noch nie war jemand auf dieser Strecke schneller unterwegs gewesen. Gleichzeitig setzte der Gutenberg-Halbmarathon damit ein deutliches Zeichen im internationalen Halbmarathon-Kalender.

Die Strecke ist bekannt für ihre flache Führung durch die Mainzer Altstadt, Neustadt und den bei den Läufern wegen seiner Partystimmung beliebten Stadtteil Mombach, was sie hinter Berlin zur zweit-schnellsten Halbmarathon-Strecke Deutschlands macht. Die Highlights: Start an der Großen Bleiche nahe des Kurfürstlichen Schlosses, vorbei am römischen Theater, der Staatskanzlei, entlang des Rheinufers, durch das Partymeilen-Festareal in Mombach, mit Blick auf den Mainzer Dom im Zielspurt.

Mit von der Partie bei diesem historischen Rennen mit mehr als 10.200 Finishern war LSG-Hobbyläufer Sascha Heimrich. Er gab sein Debüt über die Halbmarathondistanz von 21,1 km und war sehr zufrieden mit seinem Resultat von 2:13:43 h und der Veranstaltung insgesamt. Mit Temperaturen über 20 Grad waren die Bedingungen nicht einfach, aber die von Beginn an bombastische Stimmung und die in Massen entlang des Kurses aufgereihten Zuschauer machten das wett. Sascha wurde 333. in der M45. Nächstes Jahr möchte er wieder dabei sein.

Nach seinem Debüt über die Halbmarathondistanz: Sascha Heimrich mit Tochter und „Trainerin“ Marta Litzinger.

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