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Lukas Glöckner wird Deutscher Hochschulmeister über 400 Hürden – Bestleistungen beim WI Jump in Wiesbaden

Bei den Deutsche Hochschulmeisterschaften in Duisburg am vergangenen Donnerstag ging von der LSG über die 400 m Hürden Lukas Glöckner an den Start, der an der Uni Frankfurt studiert.

Bei sehr kalten Bedingungen ging Lukas den Lauf sehr verhalten an und orientiert sich zu sehr an seine Konkurrenz. Dennoch gewann er als Schnellster souverän den Titel. Mit der Zeit von 53,15 sec war er dabei überhaupt nicht zufrieden.

Lukas Glöckner (Mitte) bei der Siegerehrung über die 400 m Hürden

Am gleichen Tag fand in Wiesbaden das 7. Wiesbadener Sprung-Meeting „WI Jump!“ statt, wo mit Jayden Seck und Lu Nierfeld gleich 2 Athleten im Weit bzw. Dreisprung dabei waren.

Direkt morgens ging es als erstes für Jayden im Weitsprung der männlichen Jugend U18 um einen guten Einstieg in die Saison. Bei kaltem und windigem Wetter war es nicht so einfach zu springen. Dennoch zeigte er im 3. Versuch eine neue Bestleistung mit 5,86 m. Dabei hatte er das Brett aber überhaupt nicht getroffen. Im letzten Versuch holte Jayden dann nochmal alles raus und traf das Brett optimal und flog so das erste Mal über die 6 Meter Marke. Er gewann damit mit einer Weite von 6,05 m.

Am Mittag gingen es dann für Lu im Dreisprung um einen guten Saisoneinstieg. Sie starte dafür bei der weiblichen Jugend U18 hoch und zeigte eine gute Serie. Im 5. Versuch stellt sie mit 10,60 m ihre Bestleistung ein und wurde damit Dritte. Es war ein solider Einstieg, wobei noch Potential beim Step und Jump zu sehen ist. Zur Quali für die deutschen Meisterschaften fehlen noch 20 cm.

Marie Sahler mit neuer Bestleistung beim „Hammerwerfen mit Musik“ im Nordschwarzwald

Der kleine Ort Forbach-Langenbrand im Nordschwarzwald mit gerade einmal 900 Einwohnern war am vergangenen Sonntag Treffpunkt der besten Hammerwerfer*innen Deutschlands. Aileen Kuhn (Eintracht Frankfurt) stellte mit 72,11 m eine neue deutsche Jahresbestleistung bei den Frauen auf. Ausgeschrieben war das Hammerwerfen aber auch für die jüngeren Altersklassen. Mit von der Partie beim Meeting „Hammerwerfen mit Musik“ waren auch Marie und Philip Sahler sowie Amelie Rumpf. Jeder hatte sich im Vorfeld ein Lied wünschen dürfen, das bei jedem Wurf erneut abgespielt wurde.

Marie und Amelie gingen in der W15 bzw. W14 mit dem 3 kg-Hammer an den Start. Marie präsentierte sich in toller Form. Nach zwei ungültigen Würfen schleuderte sie den Hammer im 3. Durchgang auf die neue persönliche Bestweite von 48,98 m. Nach zwei Würfen jenseits der 46 m kam sie im 6. und letzten Versuch mit 48,33 m noch einmal nahe an die neue Bestleistung heran. Sie gewann damit die Wertung der W15 und steht weiterhin auf Platz 2 in Deutschland.

Marie Sahler (W15) erzielte beim „Hammerwerfen mit Musik“ in Langenbrand (Schwarzwald) mit bärenstarken 48,98 m eine neue persönliche Bestweite und steht damit weiterhin auf Platz 2 in Deutschland.

Amelie haderte mit dem Wettkampf. Ihr gelangen drei Würfe jenseits der 41 m-Marke, der weiteste bei 41,14 m. Doch sie hatte sich viel mehr vorgenommen. In dem hochkarätig besetzten Wettkampf wurde sie Zweite. Es gewann Rosina Holzhey vom TV Hindelang, die mit 58,36 m eine neue Bestweite erzielte und auf Platz 1 in Deutschland steht.

Amelie Rumpf (W14) erzielte 41,14 m, hatte sich aber viel mehr vorgenommen.

Marie und Amelie gingen im Anschluss in der U18 noch einmal an den Start. Hier gelangen ihnen 42,56 m bzw. 40,57 m, mit denen sie auf Platz 9 und 11 landeten.

An diesem Wochenende starten Marie und Amelie bei den internationalen Halleschen Werfertagen in Halle an der Saale und am Pfingstwochenende gehen sie beim Hammerwurfmeeting im odenwäldischen Fränkisch-Crumbach erneut an den Start.

Philip Sahler schleuderte den 3 kg-Hammer in Langenbrand auf erfreuliche 34,40 m und siegte in der M13.

Zwei starke Mannschaftsleistungen auf dem Gelände des Bundesstützpunkts Frankfurt

Die im letzten Jahr komplett renovierte Sportanlage in der Hahnstraße in Frankfurt-Niederrad - Bundes- und Landesstützpunkt für Leichtathletik – war am vergangenen Samstag Austragungsort des Qualifikationswettbewerbs für die Hessischen (U14) und Deutschen (U16) Mannschaftsmeisterschaften. Hier konnten zwei heimische Teams auftrumpfen. Dabei stellte die LSG ein eigenes Team in der MJU14 und wurde in der „Startgemeinschaft Kreis Limburg Weilburg“ von einem Mädchen des TSV Kirberg und drei Mädchen des LC Mengerskirchen verstärkt. Die LSG stellte sieben Teilnehmerinnen. Das Team wurde in der WJU16 gewertet und schaffte in einem starken Feld den 3. Platz.

Die stärkste Leistung gab es durch Lu Nierfeld (LSG) mit ihrem Tagessieg auf den 80 m Hürden. Sie schrammte hier in 12,23 s nur um 3 Hundertstelsekunden an der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften vorbei. Den 2. Platz im Gesamtfeld sicherte sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 28,88 m Amelie Rumpf (LSG) im Diskuswurf. Ebenfalls 2. mit neuer Bestweite wurde Lia Bermbach vom LC Mengerskirchen im Speerwurf mit starken 34,71 m.

Erinnerungsfotos mit (von oben v. li.) Amelie Rumpf, Amalia Meyer, Marie Sahler, Lotta Herdter, Marta Litzinger, Lotta Herdter und Lu Nierfeld.

Das härteste Programm des Tages absolvierte eindeutig Lotta Herdter (LSG), die zunächst auf den 3000 m in 13:24,01 min zusammen mit Marta Litzinger (LSG, 13:26 min) wichtige Punkte sammelte. Danach ging es für sie über die acht Hürden des 80 m Hürdenlaufes (13,52 s) und dann noch einmal flach über 100 m (13,78 s). Hier gelang ihr sogar eine neue Bestzeit. Am Ende trat sie noch in der 4x100 m-Staffel an. Die Staffel in der Besetzung Lotta Herdter, Lia Bermbach, Luise Kleinke (beide LCM) und Lu Nierfeld wurde in 52,59 s insgesamt 5. der Veranstaltung.

Eine neue persönliche Bestweite erzielte Amalia Meyer (LSG) im Diskuswurf mit starken 26,41m, obwohl sie noch dem W13-Jahrgang angehört und eigentlich mit einem leichteren Diskus wirft. Auch Luise Kleinke vom LC Mengerskirchen startete eine Klasse höher und überzeugte mit neuer Bestleistung auf den 100 m in 13,42 s und im Hochsprung mit starken 1,47 m nur 1 cm unter ihrer Bestleistung.

Komplettiert wurde die Mannschaft durch Marie Sahler (LSG) im Kugelstoßen (8,77 m) und Carlotta Stahl vom TSV Kirberg über 800 m. Sie lief neue Bestleistung (2:49,91 min) und da es auf dieser Strecke eng wurde mit einer weiteren Teilnehmerin, ließ sich Helene Kröner (LCM) überzeugen, in der für sie eher ungewohnten Disziplin anzutreten. Sie legte einen soliden Lauf (2:51,33 min) aufs Parkett. Kurios war dabei, dass sie den Lauf zwischen zwei Höhen im Hochsprung absolvierte. Hier glänzte sie mit 1,50 m und Platz 2 der Veranstaltung. Maja Blohm (LSG) startete ebenfalls eine Klasse höher und schaffte mit dem Speer eine neue Bestweite (20,75 m).

Die U16-Schülerinnen mit ihren Betreuern Marianne Schermuly (li.) und Jürgen Willert (hinten re.): (v. li.) Luise Kleinke, Helene Kröner, Amelie Rumpf, Lia Bermbach, Marie Sahler, Lu Nierfeld, Maja Blohm, Carlotta Stahl, Amalia Meyer und Lotta Herdter. Es fehlen Marta Litzinger und Betreuer Thomas Laux.

Für die U14-Jungen der LSG war das Ganze eine große Nummer und ein Riesenspektakel – auf dem Gelände einen Wettkampf zu machen, auf dem sonst die Olympiateilnehmer trainieren. Das Team wurde von Thomas Laux, Jürgen Willert, Kaja Hepp und Hanna Schneider betreut und es gab viele großartige neue Bestleistungen. So war Paul Kaiser 5/10 schneller auf der 60 m Hürdenstrecke unterwegs als eine Woche zuvor und er wurde 7. in 10,69 s.

Action bei den U14-Schülern (von oben v. li.): Leonard Gindra, Alexander Riese, Marlon Schuhen und Paul Kaiser.

Einen ausgezeichneten 2. Platz mit einer um 10 cm verbesserten Höhe schaffte Marlon Schuhen. Er floppte über 1,48 m. Die 4x75 m-Staffel wurde 5. in 42,44 s und das in der Besetzung Alexander Riese, Paul Kaiser, Leonard Gindra und Marlon Schuhen. Die zweite Staffel in der Besetzung Aaron Martin, Max Hundler, Philip Sahler und Lars Gottschling wurde 8. in 45,37 s.

Schnappschüsse von (von oben v. li.): Philip Sahler, Max Hundler, Lars Gottschling und Aaron Martin.

Neue persönliche Bestleistung gab es auch für Philip Sahler im Ballwurf. Er warf 38 m weit und wurde 8. 10. wurde hier Adam Dierlmaier mit 34 m und Max Hundler gelangen 33,50 m. Platz 8 sicherte sich Lars Gottschling im 800 m Lauf mit tollen 2:46,16 min. Er gehörte zusammen mit Max Hundler als 11-Jähriger zu den allerjüngsten Startern des Tages. Marlon Schuhen erzielte über die 800 m gute 2:47,20 min und Aaron Martin lief in 2:53,44 min neue persönliche Bestzeit.

Action vom Ballwurf (von oben v. li.): Max Hundler, Philip Sahler, Adam Dierlmaier und alle zusammen mit ihrem Betreuer Jürgen Willert.

Ob es für die Jungs zur Qualifikation am Hessenfinale Ende August in Marburg reichen wird, muss man abwarten. Sie müssten unter den 10 punktbesten Mannschaften Hessens sein.

Die U16-Mädchen liegen mit ihrer Punktzahl (9.539) auf Platz 9 in Deutschland. Für die Qualifikation zur Team DM in Troisdorf Mitte September müssten sie sich allerdings unter den besten 8 Teams befinden. Ihr jetziger Rückstand auf den Achtplatzierten LAC Berlin beträgt nur 158 Punkte.

Mannschaftsfoto der U14-Jungen mit ihren Betreuern Thomas Laux (hinten li.), Kaja Hepp (vorne li.), Jürgen Willert (hinten re.) und Hanna Schneider (vorne re.), (hinten v. li.): Paul Kaiser, Marlon Schuhen, Alexander Riese, Leonard Gindra, (vorne v. li.) Aaron Martin, Max Hundler, Lars Gottschling und Philip Sahler. Es fehlt Adam Dierlmaier.

LSG Mini Goldies und LSG Goldies siegen beim KiLa Wettkampf in Kirberg

Am Samstag wurde der Süwag Energie KiLa Cup 2026 des Kreises Limburg-Weilburg mit dem ersten Wettkampf für die U8 und U10 in Kirberg eröffnet. Wie immer herrschte großes Gewimmel auf dem Sportplatz – und das bei herrlichem Frühlingswetter. Acht geschlechtergemischte Mannschaften mit je 6 bis 11 Kindern waren in der U8 am Start, sogar 13 in der U10. Mit 24 Kindern war auch die LSG zahlreich vertreten und viele Familien waren als Begleitung dabei.

Die Kinder hatten riesigen Spaß, an den Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Sie waren mit Feuereifer dabei, unterstützten sich gegenseitig, feuerten einander an und lebten aktiv den Teamgedanken, der bei der Kinderleichtathletik im Vordergrund steht.

In der U8 hatte die LSG mit den „Mini Goldies“ ein Team mit 8 Nachwuchsathleten am Start, die von Brigitte Ohde-Seidel und Madleen Manneschmidt betreut wurden. Auf dem Wettkampfprogramm standen diesmal die 4 Disziplinen Hindernispendelstaffel, Zonenweitsprung, beidarmiges Stoßen mit einem 1 kg-Medizinball und zum Abschluss die Biathlonstaffel, die Laufen und Treffsicherheit erfordert.

Die LSG Mini Goldies der U8 (Jahrgänge 2019-2020) mit ihren Trainerinnen (hinten v. li.) Brigitte Ohde-Seidel und Madleen Manneschmidt (hinten v. li.): Leni Zey, Roman Schmidt, Mila Fladung, Jonah Rummel, Emma Reichwein, Emilia Postel, (vorne v. li.) Jan Linnemann und Linus Sieber.

„Die Kids haben sich heute selbst übertroffen!“, berichtete Trainerin Brigitte Ohde-Seidel begeistert. Sie absolvierten die 4 Disziplinen mit Bravour und waren sowohl in der 30 m Hindernisstaffel als auch im Zonenweitsprung das Beste aller Teams. Im beidarmigen Stoßen und in der Biathlonstaffel wurden sie jeweils Zweite. Damit war ihnen der Tagessieg nicht zu nehmen.

In der U10 hatte die LSG mit den „LSG Goldies I“ und „LSG Goldies II“ gleich zwei Mannschaften am Start. Auch sie präsentierten sich in toller Form und wurden von Friederike Schoppe, Petra Will und Peter Loeven betreut. Team I gewann überlegen alle 4 Wettbewerbe – die Hindernissprintstaffel, die 3 Minuten-Weitsprungstaffel, das einarmige Medizinballstoßen und die Biathlonstaffel. Team II wurde 7. in der Weitsprungstaffel und je 9. in den anderen Wettbewerben. Damit landeten die LSG Goldies II insgesamt auf Platz 9 der 13 Mannschaften.

Die LSG Goldies der U10 mit ihren Trainern (hinten v. li.) Peter Loeven und Petra Will (hinten v. li.): Hannes Laux, Raphael Hörig, Klara Krickau, Liam Johnson, Louis Lehr, Philipp Mauer, Diego Petersen, Leonard Ohnacker, Emma Müller, (vorne v. li.) Katharina Sahl, Louisa Schaaf, Lisa Schoppe, Rieke Gottschling, Oskar Laux und Felix Postel. Es fehlen: Trainerin Friederike Schoppe und Leonard Sieber.

Voller Freude und Stolz nahmen alle Kinder ihre Urkunden in Empfang. Der nächste KiLa Wettkampf der Cup Serie findet am 20. Juni in Frickhofen statt, der 3. Wettbewerb am 22. August in Löhnberg und Ausrichterin der Abschlussveranstaltung wird am 12. September die LSG in Niederselters sein.

Bewegung und Spaß: Schnappschüsse vom KiLa Sportfest in Kirberg.

DM Normen beim LSG Golden Sportfest

Die LSG veranstaltete, nachdem ein Sportfest in Aschaffenburg abgesagt wurde, kurzfristig ein eigenes internes Sportfest, die LSG Golden. Bei guten Bedingungen konnten die Athletinnen und Athleten gleich 3 DM Normen holen sowie 2 DM Masters Normen.

Direkt mit einem Paukenschlag zeigte sich Milla Nierfeld über 100 m Hürden sowie über die 100 m. Über die 100 m Hürden stelle Milla mit 14,50 sec eine neue Bestleistung auf und konnte sich somit gleich auch noch die DM-Norm für die höher Klasse der U23 sichern, nachdem sie letzte Woche schon die Norm für die U20 sicher hatte.

Milla Nierfeld vor Lea Seyffert bei ihrem 100 m Lauf zur DM Norm

Und auch über die 100 m steigerte sich Milla auf eine hervorragende Zeit von 12,21 sec und war damit eine halbe Sekunde schneller als letzte Woche in Wetzlar. Mit 1,8 m/s waren die Bedingungen auch optimal. Damit hatte sie auch über die 100 m die Norm für die U20 DM. Zum Abschluss lief sie auch das 1. Mal die 400 m Hürden. Leider kam es an der 8 Hürde zu einem Sturz. Dennoch lief sie weiter und kam nach 77,68 sec ins Ziel.

Einen Einstand mit Maß zeigte auch Lukas Glöckner. Er lief direkt im ersten 400 m Hürden Lauf mit 52,01 sec zur DM-Norm. Auch über die 100 m sowie die 200 m zeigte Lukas wieder seine Klasse. Über die 100 m blieb er mit 10,78 sec nur knapp über seiner Bestleistung. Leider spielte der Wind mit 1,2 m/s Gegenwind nicht mit. Zum Abschluss lief er die 200 m noch in 21,74 sec, nachdem er schon den 100 m und den 400 m Hürden Lauf in den Beinen hatte.

100 m Lauf der männlichen Klassen (v.l.) Philipp Welcker, Sebastian Arnold und Lukas Glöckner

Organisator Sven Medenbach lief nebenher auch noch die DM Masters Normen für die 400 m in 53,71 sec sowie die 400 m Hürden in 65,19 sec.

Ganz knapp an der SDM-Norm der U20 sprang Philipp Welcker vorbei. Er überzeugte mit einem sehr guten Hochsprung und steigerte seine Bestleistung auf 1,84 m. Er blieb damit gerade mal 1 Zentimeter unter der Norm für die Süddeutschen Meisterschaften. Im Weitsprung lief es mit 5,96 m auch wieder besser. Über die 100 m blieb er mit 12,48 sec hinter seinen Erwartungen.

Eine gute Vorstellung zeigte auch Lea Seyffert über die 100 m sowie die 200 m. Sich steigerte sich über die 100 m auf gute 12,51 sec und auch über die 200 m zeigte sie mit 26,04 sec einen guten Lauf.

Gleich 3 Bestleistungen stellte Sophie Köble auf. Sie warf mit 31,06 m im Speerwurf das erste Mal über 30 Meter und auch im Kugelstoßen steigerte sie sich auf 9,07 m. Die 100 m lief sie dann noch in 14,72 sec. Beim Weitsprung mit dem vielen Gegenwind kam sie am Ende auf 4,38 m.

Lukas Kremer, der noch der männlichen Jugend U18 angehört, überzeigte mit seinem 1. Sprung über 1,60 m im Hochsprung. Außerdem lief er zum 1. Mal die 400 m Stadionrunde und erreichte dort nach 58,25 sec das Ziel. Beim Weitsprung konnte er trotz des Gegenwindes mit 5,24 m überzeugen. Im Speerwurf war er mit 31,81 m nicht ganz zufrieden.

Elea Löhr machte nach 3 Jahren Pausen wieder ihren 1. Wettkampf und konnte mit 14,01 sec über die 100 m überzeugen. Außerdem lief sie das 1. Mal die 400 m und erzielte mit 71,66 sec eine gute Zeit. Im Weitsprung blieb sie mit 4,32 m nur knapp unter ihrer Bestleistung.

Beim Weitsprung hatte Polly Nierfeld einen sehr weiten Sprung, der leider knapp ungültig war. Am Ende sprang sie im 5. Versuch noch 4,53 m. Jutta Kerth sprang im Weitsprung 3,32 m.

Laufen, Natur, Abenteuer: Michael Fassauer, Silke und Jörg Lennartz auf dem Rennsteig

Zum 53. Mal fand am vergangenen Samstag der GutsMuths-Rennsteiglauf statt, und wieder einmal zeigten sich Tausende von Laufbegeisterten auf den Strecken. Nach Angaben der Organisatoren hatten sich über 18.800 Läufer und Wanderer für die verschiedenen Distanzen angemeldet. Ziel aller Läufe war erneut Schmiedefeld, ein Ort mit etwa 2.000 Einwohnern in der Nähe von Suhl.

Der Rennsteiglauf, benannt nach dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths, findet bereits seit 1973 statt und gilt er als der größte Landschafts- bzw. Crosslauf Europas. Die Routen verliefen weitgehend auf dem Rennsteig-Kammweg, der sich durch den Thüringer Wald zieht. Die Läufer bewegten sich dabei auf Feld- und Waldwegen durch das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald.

In aller Frühe ging es los: Das Programm begann um 6 Uhr mit den Ultraläufern des Supermarathons (73,9 km) in Eisenach, gefolgt von den Halbmarathon-Teilnehmern in Oberhof um 7:30 Uhr. Parallel dazu fanden die Nordic-Walking-Wettbewerbe und Wanderungen ab 8:30 Uhr statt. Um 9 Uhr starteten die Marathonis in Neuhaus.

Vor ihrem Laufabenteuer beim Rennsteig-Halbmarathon mit Start in Oberhof (v. li.): Michael Fassauer, Jörg und Silke Lennartz vom LSG-Lauftreff.

Die Verpflegung entlang der Strecken folgte dem bewährten Konzept: alle fünf Kilometer standen Getränke bereit, alle zehn Kilometer auch feste Kost. Neben Riegeln und Gels gab es Brühe, Wurst‑ und Schmalzbrote sowie den traditionellen Haferschleim. Im Ziel wurden die Finisher mit Köstritzer Schwarzbier empfangen.

Über 10.000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer gingen allein in Oberhof an den Start. Hier startete der Halbmarathon an der Rennrodelbahn auf einer Höhe von 837 m und führte über den höchsten Punkt der Strecke, den Großen Beerberg bei km 9,2, auf 974 m Höhe. Kurz unterhalb des Großen Beerberg-Gipfels erreichten die Läufer die „Plänckners Aussicht“, die ihnen einen grandiosen Blick über Südthüringen bis in die Rhön bot. Bis zum Ziel in Schmiedefeld auf 711 m ü. NN bewältigten die Teilnehmer 351 Höhenmeter bergauf und 481 m bergab.

Liefen den Rennsteig-Halbmarathon Seite an Seite: (v. re.) Jörg und Silke Lennartz.

Mehr als 6.200 Laufbegeisterte traten beim Halbmarathon an – unter ihnen Michael Fassauer, Jörg und Silke Lennartz vom Lauftreff der LSG. Michael benötigte für die 21,1 km 2:11:44 h, wurde 1888. der männlichen Teilnehmer und 184. seiner Altersklasse M55. Silke Lennartz – seit über 20 Jahren LSG-Lauftreffleiterin – und ihr Mann Jörg absolvierten den Rennsteiglauf Seite an Seite und liefen nach 2:44:51 h gemeinsam über die Ziellinie. Beide hatten krankheitsbedingt nur 5 Wochen Vorbereitungszeit gehabt. Silke belegte Platz 1.858 der weiblichen Läuferinnen und Rang 104 der W60. Jörg wurde 283. der M60 und 3.347 aller Männer.

„Freitag war geprägt von Vorbereitungen: Startnummern abholen und danach zur legendären Kloßparty in einer Dreifeldsporthalle. Essen für tausende Läufer!“, berichtete Silke beeindruckt. „Samstagmorgens war es beim Start um 7:30 Uhr in Oberhof noch sehr frisch, aber der Nebel löste sich bald in Sonnenschein auf. Die Strecke war wie erwartet sehr anspruchsvoll. Auf dem Großen Beerberg, dem höchsten Punkt des Rennsteigs, war die Strecke sogar mit Schnee ‚präpariert‘. Alles in allem war es ein tolles Lauferlebnis!“

Glückliche Gesichter im Zielbereich nach dem Halbmarathon von 21,1 km und 832 m Höhendifferenz (v. li.): Jörg und Silke Lennartz sowie Michael Fassauer mit ihren Finisher-Medaillen.

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