Der Lahntallauf des Ultra Sport Clubs Marburg ist seit mehr als 30 Jahren eine echte Traditionsveranstaltung. Zum Ende des Winters können hier alle Läufer*innen auf einem bestenlistenfähigen und flachen 10 km-Rundkurs ihre Form testen. Angeboten werden 5 Distanzen:10 km, Halbmarathon, 30 km, Marathon und ein Ultramarathon über 50 km. Start und Ziel befinden sich direkt an den Lahnauen, nicht weit entfernt von der Sporthalle des Georg-Gaßmann-Stadions.
Das Event erfreut sich seit Jahren höchster Beliebtheit und erzielt jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord – so auch bei der 32. Auflage. Etwa 1.900 Laufbegeisterte machten sich am vergangenen Samstagmorgen auf den Weg, unter ihnen erstmals Peter Ringeisen. Auf dem Radweg zwischen dem Marburger Südbahnhof und Gisselberg an der Lahn absolvierte er einen Halbmarathon über 21,1 km.
„Tolle Stimmung und perfekte Organisation“, berichtete er begeistert. Der 50-Jährige absolvierte den Lauf aus dem vollen Training heraus – also ohne Erholungsphase im Vorfeld. „Ich bin voll durchgestartet. Es lief anfangs perfekt, bis in der 2. Runde der Gegenwind mir den Stecker gezogen hat. Das war hart!“, schilderte er den Rennverlauf. Nach 1:33:13 h – das entspricht einem Schnitt von 4:25 min pro Kilometer - überquerte er als 55. aller 733 Finisher die Ziellinie. „Vor Jahren wäre ich damit extrem zufrieden gewesen, aber heute bin ich nur halb zufrieden“, sagte Peter selbstkritisch. Trotz der langsameren 2. Streckenhälfte wurde er starker 2. seiner Altersklasse M50 – 33 Konkurrenten waren hier am Start gewesen.

Peter Ringeisen im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg – in der Nähe fiel der Startschuss für den Lahntallauf. Zu Jugendzeiten war Peter hier oftmals bei Leichtathletikwettkämpfen gestartet.
Beim 2. Lauf der Dornburger Winterlaufserie in Langendernbach trumpften Marta Litzinger und Mara Fladung erneut auf. Nach ihrem überlegenen Sieg über 1000 m der W13 beim 1. Lauf in Frickhofen steigerte Marta ihre Zeit um mehr als 20 Sekunden auf starke 3:58 min. Damit wurde sie zeitgleich mit der Siegerin Zweite und ist nun Favoritin auf den Seriensieg in der W13.
Dasselbe gilt für Mara Fladung (W30). Auch sie war in Frickhofen überlegen zum Sieg über 10 km gelaufen. In ausgezeichneten 39:55 min war sie mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung schnellste weibliche Teilnehmerin gewesen. Nur 8 männliche Läufer des insgesamt 74-köpfigen Feldes trugen sich vor ihr in die Ergebnisliste ein.
In Langendernbach konnte auch sie ihre Zeit steigern. Und das bei herausfordernden Bedingungen: Schnee und Matsch an der Strecke, eine steile Passage auf der ohnehin anspruchsvollen Strecke sowie heftiger Nieselregen machten den Teilnehmer*innen am 5- und 10 km-Lauf zu schaffen, schrieb der Veranstalter auf seiner Homepage.
Diesmal lief Mara bereits nach 39:33 min über die Ziellinie. Wieder gewann sie überlegen die Wertung der weiblichen Klassen – mit 3 Minuten Vorsprung. Nur 6 männliche Läufer waren schneller als sie.
Auch ihre beiden Kinder waren diesmal mit am Start. Töchterchen Mila lief im Bambinilauf über 500 m als 6. nach beachtlichen 2:24 min ins Ziel. Sohn Liam wurde 5. der M11 in erfreulichen 4:17 min über 1000 m.
Am kommenden Samstag findet in Wilsenroth der abschließende 3. Lauf der Serienwertung statt und Marta und Mara sind Aspirantinnen auf den Seriensieg in ihren Klassen.

Erinnerungsfoto von Mara Fladung und Toni da Conçeicão vom 1. Lauf in Frickhofen und ein Schnappschuss von Marta Litzinger vom 2. Event der Dornburger Laufserie in Langendernbach.
Die Herrenwaldhalle in Stadtallendorf war am vergangenen Sonntag ein gutes Pflaster für LSG-Senior Dieter Laux. Er trat bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Senior*innen an und ging im Kugelstoßen der M60 mit acht weiteren Konkurrenten an den Start.
Mit dem letztlich Zweitplatzierten lieferte er sich ein spannendes Duell. Dieter erzielte im ersten Versuch 11,65 m, sein Konkurrent zunächst 11,57 m, im zweiten Durchgang jedoch 11,73 m. Erst im fünften Versuch konnte Dieter kontern und wuchtete die 5 kg-Kugel auf die Führungsweite von 11,74 m. Seinem Konkurrenten aus Wiesbaden gelang jedoch keine Steigerung mehr. Dieter erzielte im letzten Versuch sogar noch einmal 11,73 m. Damit war er nicht zu schlagen und wurde Hessischer Seniorenmeister.

Dieter Laux wurde mit 11,74 m Hessischer Seniorenmeister im Kugelstoßen der M60.
Der Glaspalast in Sindelfingen war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften. Mehr als 700 Athlet*innen hatten hierfür gemeldet. Unter ihnen auch Milla Nierfeld, die vier Wochen zuvor bei den Hessischen Hallen Meisterschaften die Qualifikationsleistung im 60 m Hürdensprint der U20 erbrachte hatte. Es waren Millas allererste Deutsche Hallenmeisterschaften.

Erinnerungsfoto aus dem Glaspalast in Sindelfingen: Hürdensprinterin Milla Nierfeld mit ihrem Trainer Sven Medenbach.
Aufgrund von Leistenproblemen hatte ihre Vorbereitung allerdings nicht wie geplant stattfinden können. Auch hatte sie extra die Süddeutschen Meisterschaften zwei Wochen zuvor ausgelassen, um sich ein wenig zu schonen. Die letzten Trainingseinheiten vor den Deutschen Meisterschaften gelangen ohne größere Probleme in der Leiste.
In Sindelfingen waren 40 Hürdensprinterinnen am Start. Milla war im 4. von 5 Vorläufen auf Bahn 7 eingeteilt. Sie kam gut in den Lauf, nur über die 4. Hürde flog sie ein wenig zu weit, drückte das Schwungbein nicht ganz so schnell wie zuvor nach unten und kam dadurch leicht aus dem Rhythmus. Dennoch gelang ihr mit bemerkenswerten 9,02 s ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit. Damit belegte sie den 27. Platz der 40 besten U20-Hürdensprinterinnen Deutschlands und war unter diesen Bedingungen recht zufrieden.

Milla Nierfeld auf Bahn 7 (2. v. li.) am Start über 60 m Hürden der U20.
Passend zur fünften Jahreszeit hatten die Übungsleiterinnen der LSG-Kleinkindergruppe, Jutta Rumpf, Leoni Blumentrath und Kaja Hepp, eine närrische Stunde vorbereitet. Alle erschienen verkleidet und hatten jede Menge Spaß beim lustigen Treiben in der Selterser Sporthalle. Los ging es beim Stopptanz mit dem Gute-Laune-Lied „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune...“ und es folgten die üblichen Stimmungsklassiker, zu denen sich die Kinder bewegten. Spiele mit bunten Luftballons durften natürlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss gab es für alle eine Süßigkeit zum Naschen. Die Kinder waren begeistert von dieser besonderen Stunde.

Diesmal wurde die Winterlaufserie der LG Dornburg in Frickhofen eröffnet. Sie wird in diesem Jahr bereits zum 35. Mal ausgetragen. Mehr als 260 Läufer*innen waren auf den verschiedenen Strecken am Start. Angeboten wurden 500 m für Bambini, 1000 m für die Schülerklassen sowie 5 km und 10 km für Jugendliche und Erwachsene.

Mit dabei über 1000 m der W13 war LSG-Schülerin Marta Litzinger aus Eisenbach. Sie bewältigte die asphaltierte Strecke in erfreulichen 4:19 min und holte sich damit überlegen den Sieg. Am 21.02. wird die Serie in Langendernbach fortgesetzt und findet am 07.03. ihren Abschluss in Wilsenroth.
Page 4 of 74