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Bei der nationalen Bahneröffnung am vergangenen Samstag in Wetzlar nutzen weitere Athletinnen und Athleten von der LSG den Wettkampf zum Saisoneinstieg. Leider war der Wettkampf durch große Zeitplanverzögerungen geprägt. Dennoch konnte gute Leistungen gezeigt werden.

Eine überzeugende Darstellung zeigte Milla Nierfeld über die 100 m Hürden der weiblichen Jugend U20. Sie zeigte bis zur 5 Hürde einen klasse Lauf. Nachdem sie die 5. Hürde leicht touchierte, war der 2. Teil des Laufes etwas vorsichtig. Dennoch blieb die Zeit unter 15 Sekunden stehen. Mit 14,98 sec lief Milla ihre 2. schnellste Hürdenzeit und sicherte sich direkt im 1. Rennen die Norm für die Deutsche Meisterschaften der U20.
Über die 100 m der weiblichen Jugend U20 zeigten Milla und Pauline Stahl eine gute Vorstellung. Gleich im Vorlauf, wo leider viel Gegenwind herrschte, lief Milla mit 12,75 sec eine neue Bestleistung. Pauline blieb durch den Wind nicht locker und lief so im Vorlauf nur eine 13,10 sec.

Im Finale stand der Wind dann etwas besser und so konnte Milla ihre Bestzeit nochmal auf 12,73 sec steigern. Auch Pauline zeigte mit 12,89 sec einen guten Lauf. Bei den 200 m waren durch den langen Zeitplanverzug und den Gegenwind keine guten Zeiten für Pauline mehr drinnen. Am Ende lief sie die 200 m mit 26,99 sec eine halbe Sekunde langsamer als bei ihrem Saisoneinstieg in Friedberg.
Bei den 100 m den Frauen konnte Lea Seyffert durch Schmerzen im Oberschenkel leider nicht ihr volles Potential abrufen. Der Vorlauf war von den beiden Läufen mit 12,83 sec noch am schnellsten.
In den technischen Disziplinen Weit und Speer der weiblichen Jugend U20 konnte Sophie Köble mit 28,84 m im Speerwurf eine neue Bestleistung aufstellen. Sie steigerte sich dabei von Versuch zu Versuch und legte im letzten Versuch dann den besten Wurf in die Luft. Beim Weitsprung war sie mit 4,51 m nicht zufrieden.

Bei den Männern lief Lukas Glöckner zum Saisoneinstieg die 200 m sowie die 400 m. Über die 200 m zeigte Lukas mit 21,68 sec einen soliden Lauf, wobei er nach 30 m keinen Konkurrenten mehr bei sich hatte. Bei den 400 m wurden die 2 schnellsten leider in 2 verschiedene Läufe eingeteilt, so dass er auch dort ohne Konkurrenz laufen mussten. Dennoch zeigte er mit 48,92 sec seine 2. schnellsten Zeit.
Mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war der Mehrkampftag sehr gut besucht. Bei guten Bedingungen konnten viele gute Ergebnisse erzielt werden.
Wir bedanken uns bei allen Athletinnen und Athleten sowie besonders den Kampfrichtern und Helfern. Dadurch konnte der Wettkampf sehr gut durchgezogen werden ohne jede einzelne Hilfe kann so eine Veranstaltung nicht bewältigt werden.
Die Ergebnisse finden Sie hier, sowie die KM-Wertung.
Über ladv.de gibt es auch die Möglichkeit eines Online-Urkundendruck.
Sechs LSG-Athlet*innen nutzten am letzten Wochenende das Bahneröffnungssportfest in Friedberg zum Saisonauftakt auf der Bahn. Sehr gut lief es für Lu Nierfeld (W15). Sie sprintete die 80 m Hürden in 12,72 Sekunden und war damit nicht zu schlagen. Ihr Ziel für diese Saison ist die Qualifikation zu den Deutschen Schülermeisterschaften. Hierfür fehlen ihr nur noch fünf Zehntelsekunden. Auch im Weitsprung holte sie mit 5,12 m den Tagessieg – das lag nur 7 cm unter ihrer persönlichen Bestleistung.

Lu Nierfeld (vorne) blieb über 80 m Hürden nur 5 Zehntelsekunden über der Qualifikationsnorm für die Deutschen Schülermeisterschaften.
Zweimal Bestzeit gab es für Pauline Stahl (wJU20). Über 100 m blieb sie erstmals unter 13 Sekunden. Sie siegte hier in 12,81 s und war auch über 200 m in 26,45 Sekunden siegreich und eine ganze Sekunde schneller als im Vorjahr.< /p>

Pauline Stahl stellte sowohl über 100 m als auch über 200 m neue persönliche Bestzeiten auf.
Toll in Form präsentierte sich auch Lotta Herdter (W15). In ihrem überhaupt ersten Lauf über 300 m wurde sie in 46,55 Sekunden Zweite. „Es war ein guter mutiger Lauf“, sagte ihr Trainer Thomas Laux. Über 80 m Hürden gelangen ihr die ersten beiden Abstände im 3er-Rhythmus und so wurde sie hier mit neuer Bestzeit von 14,12 s Dritte.

Schnell unterwegs über 300 m: Lotta Herdter.
Der Sieg im Weitsprung der W14 ging überraschend an Emma Keinbrecht, die sich um satte 60 Zentimeter gegenüber dem Vorjahr steigerte und mit 4,79 m nicht zu schlagen war. „Emma hat sowohl ihren Anlauf als auch den Absprung immens verbessert“, stellte ihr Trainer Thomas Laux fest. Die 80 m Hürden lief sie in 15,65 Sekunden und wurde Dritte.
Philipp Welcker (mJU20) siegte im Hochsprung mit 1,78 m und riss dabei die nächste Höhe von 1,81 m nur ganz knapp. Im Weitsprung hatte er leider große Anlaufprobleme, so dass er mit 5,85 m (4.) unter seinen Möglichkeiten blieb. Seine Trainingspartnerin Sophie Köble (wJU20) erzielte im Weitsprung mit 4,64 m (Platz 3) ebenso Bestleistung wie mit 9,03 m im Kugelstoßen (2.). Mit dem 600 Gramm schweren Speer wurde sie Vierte mit 28,82 m.
Bei der Bahneröffnung in Wehrheim ging LSG-Senior Dieter Laux (M60) an den Start und freute sich, dass ihm im Kugelstoßen die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Masters gelang. Er wuchtete die 5 kg-Kugel auf erfreuliche 12,25 m und siegte zudem mit dem 1 kg-Diskus mit 37,70 m.

Dieter Laux (M60) gelang im Kugelstoßen die Quali für die DM Masters.
Wir bedanken uns bei allen Anmeldungen. Mit über 200 Athletinnen und Athleten haben wir dieses Jahr wieder viele Meldungen.
Bitte beachtet das wir mit dem Blockwettkampf schon ab 10:15 Uhr beginnen (15 Minuten früher wie geplant).
Außerdem bitte beachtet, dass die Vereine Kampfrichter/Helfer stellen müssen (stehen jeweils im Zeitplan).
Hier findet ihr die Teilnehmerliste. Dort werden dann auch alle Ergebnisse am Wettkampftag zufinden sein.
Jeder Starter erhält eine Urkunde. Eine Siegerehrung vor Ort wird es nur für die Kreismeisterschaft Limburg-Weilburg geben. Die Urkunden für die auswärtigen Vereine, können wieder im Wettkampfbüro abgeholt werden.
Zeitplan/Kampfrichtereinteilung:
Die 8. Ausgabe des Energa Gdańsk-Marathons am vergangenen Sonntag schrieb Geschichte: Fast 2.000 Läufer aus 49 Ländern machten sich bei hervorragenden Wetterbedingungen auf eine unvergessliche Reise durch eine der schönsten Städte Europas. Der Wettkampf entwickelte sich zu einem echten Fest der Laufbegeisterung, der Familienaktivität und der internationalen Verbundenheit.
Die Strecke der 42,195 km, amtlich vermessen und modernisiert, führte durch die historische Danziger Altstadt, vorbei an Wahrzeichen wie dem Neptunbrunnen, dem Shakespeare-Theater, der Baltischen Philharmonie, dem Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter von 1970 sowie entlang der Ostseeküste mit Blick auf die Ergo Arena.
Mit dabei: LSG-Läufer Peter Ringeisen. Trotz anfänglicher Unsicherheit aufgrund der Lufthansa-Streiks klappte die Anreise am Ende reibungslos und Peter erlebte ein aufregendes und erfolgreiches Laufwochenende.
„Das Rennen lief für mich wie am Schnürchen. Ich habe einen super Tag erwischt trotz schlechten Schlafs vorher“, berichtete Peter begeistert. „Es war tolles Laufwetter. Wenig Wind, Wolken und ca. zehn Grad. Perfekt! Bis Kilometer 34 war sogar mein Schnitt stets stabil um 4:20 min pro Kilometer plus minus eine Sekunde. Dann wurde ich leider langsamer. Aber trotzdem habe ich gesehen, dass ich auf PB-Kurs war. Am Ende war ich absolut begeistert!“, schilderte Peter seine Erlebnisse überglücklich.
Der 50-Jährige lief nach starken 3:09:05 h als schnellster Deutscher über die Ziellinie im stimmungsvollen Polsat Plus Stadion. Gleichzeitig wurde er 159. unter allen 1998 Finishern und belegte Platz 9 in der Altersklasse M50. „Ich bin so happy und stolz!“

Freude pur bei Peter Ringeisen: Er lief beim Marathon in Danzig mit 3:09:05 h neue persönliche Bestzeit und war damit schnellster Deutscher.
Ebenfalls am Start in der mehr als 1000 km von Selters entfernten polnischen Stadt an der Ostsee war LSG-Läufer Toni da Conçeicão. Er absolvierte in Danzig seinen sage und schreibe 95. Marathon. Im Rahmen eines Städtetrips verband er das Angenehme mit dem Nützlichen und baute den Marathonlauf in seine Freizeitaktivitäten ein. Auch er nutzte die tollen Wetterbedingungen für eine ausgezeichnete Zeit: Er absolvierte die 42,195 km in beachtlichen 3:18:10 h und überquerte als 246. des Gesamtfeldes sowie 20. der M50 sehr zufrieden die Ziellinie.
Tonis Ziel in diesem Jahr: Am letzten Sonntag im Oktober möchte er gerne seinen insgesamt 100. Marathon in Frankfurt laufen.

Toni da Conçeicão absolvierte in Danzig seinen 95. Marathon und will dieses Jahr beim Frankfurt Marathon die 100 voll machen.
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